Zu den systemrelevanten Bereichen, die während der Corona-Pandemie offen gehalten werden, zählen unter anderem auch die Praxen für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Ernährungsberatung. Darauf weist auf Nachfrage die Podologin Christel Benesch aus Bad Säckingen vor dem Hintergrund vermehrter Terminabsagen und Verunsicherung der Patienten hin: „Unsere Berufssparte darf und muss nach wie vor die Leistungen vorhalten für Patienten, die auf ärztliche Anweisung und mit einem entsprechenden Rezept bei uns vorsprechen.“ Schließlich unterstützen und entlasten die Therapeuten mit ihrer Arbeit die praktizierenden Ärzte.

„Unsere Berufssparte darf und muss nach wie vor die Leistungen vorhalten für Patienten, die auf ärztliche Anweisung und mit einem entsprechenden Rezept bei uns vorsprechen“ – Christel Benesch, Podologin aus Bad Säckingen
„Unsere Berufssparte darf und muss nach wie vor die Leistungen vorhalten für Patienten, die auf ärztliche Anweisung und mit einem entsprechenden Rezept bei uns vorsprechen“ – Christel Benesch, Podologin aus Bad Säckingen | Bild: Scheibengruber, Matthias

Das Bundesminsterium für Gesundheit betont, dass Heilmittel eine erhebliche Bedeutung haben und die Behandlung weder aufgeschoben noch abgebrochen werden soll. Entsprechend dürfen diese Praxen auch während der aktuellen Einschränkung des öffentlichen Lebens geöffnet bleiben: „Eine Heilmittelbehandlung kann Pflegebedürftigkeit vermeiden oder mindern.“

Christel Benesch betont, dass die ohnehin hohen Hygienestandards in den Praxen durchweg zusätzlich erhöht worden seien: „Das grundsätzliche Arbeiten mit Mundschutz ist eine Selbstverständlichkeit – natürlich auch im Interesse des Eigenschutzes.“ Die Podologin verweist darauf, dass derzeit die Termine flexibler gelegt werden: „Patienten begegnen sich somit zwischen den Terminen nicht mehr in der Praxis. Der gesamte Arbeitsbereich wird nach jeder Behandlung zusätzlich noch einmal desinfiziert. So müssen sich vor der Behandlung auch die Patienten die Hände waschen und desinfizieren, um mögliche Übertragungen zu verhindern.“

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