Für den des Bezirkswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat eine Wertungskommission des Freiburger Regierungspräsidiums Harpolingen besucht. Das Ergebnis wird am 4. Oktober bekannt gegeben. Harpolingen ist im Kreis Waldshut der einzige Ort, der sich an diesem traditionsreichen Wettbewerb beteiligt.

Die Aufregung des Vorbereitungsteams um die Vorsitzende des Bürgervereins Christine Oechslein, des Ortsvorstehers Torsten Weimer und bei den Vereinsvorsitzenden war groß. Schließlich wollte man der Jury das Dorf von seiner schönsten Seite präsentieren.

Beim Besuch der Wertungskommission des Freiburger Regierungspräsidiums in Harpolingen (von links): Kathrin Leininger (Landfrauenverband Südbaden), Christine Schneider (Denkmalpflege), Michael Würth (Kommunikationsleitung, Regierungspräsidium Freiburg), Torsten Weimer (Ortsvorsteher), Bathseba Gutmann (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten), Gerhard Kiechle (Städte- und Gemeindetag Baden Württemberg), Thomas Vogel (Wirtschaftsförderung Landkreis Waldshut) sowie Michael Maier (Vizebürgermeister, Bad Säckingen).
Beim Besuch der Wertungskommission des Freiburger Regierungspräsidiums in Harpolingen (von links): Kathrin Leininger (Landfrauenverband Südbaden), Christine Schneider (Denkmalpflege), Michael Würth (Kommunikationsleitung, Regierungspräsidium Freiburg), Torsten Weimer (Ortsvorsteher), Bathseba Gutmann (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten), Gerhard Kiechle (Städte- und Gemeindetag Baden Württemberg), Thomas Vogel (Wirtschaftsförderung Landkreis Waldshut) sowie Michael Maier (Vizebürgermeister, Bad Säckingen). | Bild: Hans-Walter Mark

Nach der Begrüßung der Juroren durch Ortsvorsteher Torsten Weimer sowie des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Bad Säckingen, Michael Maier, wies der Vorsitzende der Kommission, Michael Würth, darauf hin, dass der Besuch 2020 hätte stattfinden sollen, aber wegen Corona auf dieses Jahr verschoben wurde.

Auf dem sanierten Spielplatz begrüßten die Kinder die Jurymitglieder musikalisch.
Auf dem sanierten Spielplatz begrüßten die Kinder die Jurymitglieder musikalisch. | Bild: Hans-Walter Mark

Die Juroren konnten sich davon überzeugen, dass Harpolingen, dem Motto des Wettbewerbs entsprechend, mit viel Herzblut alles daransetzt, für die Zukunft gerüstet zu sein. Bei einer Tour durch den Ort und die Gebäude sowie im Gespräch mit Vereinsvertretern und Lokalpolitikern nahmen sie die bereits abgeschlossenen Projekte in Augenschein und lernten bei geplanten Vorhaben Ort und Rahmenbedingungen kennen. Die Jury erlebte, dass sich das Dorf durch das Engagement der Menschen ständig weiterentwickelt und sich die Lebensqualität für alle Einwohner erhöht hat. Dazu gehören die Internet-Anbindung, der Junior-Bike-Platz, der Boule-Platz, der sanierte Spielplatz, die umgenutzten und sanierten Räume von Feuerwehr und Kindergarten, das Angebot „Essen in Gesellschaft“, die Schüler-Ferienbetreuung sowie die Baumpflanzaktion der Grundschule.

Abteilungskommandant Arno Sibold informierte die Jury über die örtliche Feuerwehr.
Abteilungskommandant Arno Sibold informierte die Jury über die örtliche Feuerwehr. | Bild: Hans-Walter Mark

Insbesondere der Bürgerverein hat viel bewegt, davon berichtete Christine Oechslein. Der Bürgerverein verstehe sich als Moderator, der Ideen entwickelt und mit Partnern in die Tat umsetzt. In einem Zukunftstag unter professioneller Moderation, an dem 120 Dorfbewohner teilnahmen, wurden Eckpunkte für die Dorfentwicklung erarbeitet und in Workshops weiter vertieft. Darauf aufbauend haben Ortschaftsrat und Bürgerverein unter Mitwirkung der Dorfbewohner Konzepte entwickelt. Ob bei der Mobilität, der Baugestaltung, der Ausweisung von Baugebieten, in Kultur- und Freizeitangeboten, der Grünordnungsplanung, der Siedlungsentwicklung, der Kultur oder einem barrierefreien Treffpunkt, es gibt wenige Bereiche, die nicht in die Zukunftskonzeption einfließen.