Die Fridolinsbrücke, die Bad Säckingen mit der Schweizer Gemeinde Stein verbindet, ist in einem schadhaften Zustand. Für die Sicherstellung der Tragsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit sind Erhaltungsmaßnahmen notwendig. „Die Instandsetzung der Fridolinsbrücke wird auf weitere 60 Jahre Restnutzungsdauer ausgelegt“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Stein.

Der Radweg

Gleichzeitig erfolge die Integration eines richtungsgetrennt angeordneten Fahrradverkehrs auf der Brücke, heißt es in der Mitteilung weiter. Diese erfolge ohne Verbreiterung der nutzbaren Verkehrsfläche und sei mit einer späteren Neugestaltung des Knotens Schaffhauserstraße kompatibel. „Mit der neuen Führung des Fahrradverkehrs konnte ein Anliegen der beiden Standort­gemeinden in das Projekt einfließen“, heißt es in der Mitteilung.

Die Kosten

Der Kostenvoranschlag für die Brückensanierung beläuft sich auf 9,5 Millionen Franken. Die Kosten teilen sich der Kanton Aargau und das Land Baden-Württemberg zu gleichen Teilen. Für die Instandhaltungsarbeiten an der Personenunterführung ergibt sich für die Gemeinde Stein ein Kostenanteil von rund 530.000 Franken. „Da es sich laut Bestätigung der Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt ausschließlich um gebundene Ausgaben handelt, ist kein Verpflichtungs- oder Budgetkredit durch die Einwohnergemeindeversammlung erforderlich“, schreibt die Gemeinde Stein weiter in der Mitteilung.

Der Zeitplan

Nachdem der Gemeinderat von Stein die Zustimmung zur Übernahme der kommunalen Kostenanteile erteilt hat, wird der Regierungsrat nun über den Verpflichtungskredit beschließen. Anschließend erfolgen die Vergabe der Bauarbeiten und die Ausführung. Für den Fahrzeugverkehr bleibt die Brücke während der Bauzeit befahrbar. Schwer- und Ausnahmetransporte werden in der Regel über andere Rheinübergänge umgeleitet. „Über den genauen Baubeginn wird informiert, sobald wir darüber Kenntnis haben“, so die Gemeinde Stein.