Was lange währt, wird endlich gut – oder zumindest fertig: Die Planungen rund um das Stadtenwicklungskonzept (SEK) stehen kurz vor dem Abschluss. Somit geht ein gut zwei Jahre langer Prozess zu Ende, dessen Ziel eine Vision für das Bad Säckingen von 2035 ist und die Stadt insgesamt 60.000 Euro gekostet hat.

Die Bürgerdialoge

Bevor der finale Entwurf für das Zukunftskonzept der Stadt formuliert und voraussichtlich im Oktober vom Gemeinderat abgesegnet wird, sind aber nochmals die Bürger gefragt. Bei zwei Veranstaltungen am kommenden Wochenende gibt es für die Bevölkerung die Möglichkeit, mit der Kommune, sprich der Verwaltung und dem zuständigen Planungsbüro, in den Dialog zu treten.

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„Es geht um eine Schwächen- und Stärkenanalyse und darum, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Einwohner in Einklang zu bringen“, erklärte Bürgermeister Alexander Guhl im Pressegespräch. Konkret heißt das: Alles, was in Kooperation mit Frank Leichsenring vom Büro Kommzept erarbeitet wurde, kommt auf den Tisch. Darunter fallen unter anderem Entwürfe für die Schulentwicklung oder die zukünftige Wohnbebauung. Auch das städtische Leitbild, das in den vergangenen Monaten parallel dazu entstanden ist, dient als Basis für das Entwicklungskonzept.

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Mit dem letzten Schritt an die breite Öffentlichkeit, sollen die Bürger ihre persönlichen Ideen und Vorstellungen in die bisherige Arbeit einfließen lassen. „Es ist selbstverständlich, dass so ein Stadtenwicklungskonzept nur in Zusammenarbeit mit den Bürgern richtig erarbeitet werden kann“, so Bürgermeister Alexander Guhl. Deshalb wird es auch zwei Termine für die Bürgerbeteiligung geben – einen für Jugendliche und einen für Erwachsene, um beiden Gruppen genügend Gewicht zu geben. Der Bürgermeister hofft nun auf eine rege Beteiligung an den beiden Bürgerdialogen. „Das ist die letzte Chance, sich einzubringen“, appellierte auch Frank Leichsenring an die Bürger.

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Wer bei dem öffentlichen Austausch detaillierte Pläne, etwa zur innerständischen Bauentwicklung, erwartet, wird aber enttäuscht werden. Die erarbeiteten Punkte des SEK sind eher abstrakter Natur. Die Übersetzung der festgelegten Ziele folgt in den kommenden Jahren. Trotzdem sei dieses Konzept für die Stadt bedeutsam, denn ein aktuelles SEK ist die Voraussetzung für den Zuschuss aus der Städtebauförderung des Landes. Auch wenn die Frist für die Beantragung der Fördergelder in diesem Jahr nicht eingehalten werden kann, so rechnet die Stadt mit einem positiven Bescheid im kommenden Jahr.