Bald wird es wieder Zeit, das Fahrrad aus dem Keller oder aus der Garage zu holen. Denn strampeln ist angesagt. Die Stadt Bad Säckingen lädt von 5. bis 25. September zur fünften Ausgabe von „Stadtradeln ein“. „Wir haben uns einen Termin für unsere Veranstaltung ausgesucht, wo die Leute Zeit haben“, ist Bürgermeister Alexander Guhl überzeugt. Denn in den zehn weiteren Gemeinden im Landkreis, läuft das „Stadtradeln“ bereits.

Während viele Gemeinden im Landkreis zum ersten Mal zum Stadtradeln aufgerufen haben, wird in Bad Säckingen seit 2017 im Team in die Pedale getreten und Kilometer gesammelt. Und das mit großem Erfolg. Schon beim ersten Mal haben sich 31 Teams mit 287 Personen gemeldet, die 63.000 Kilometer geschafft haben. Bis 2019 wurde diese Leistung kontinuierlich gesteigert, sodass man 2019 mit 521 Personen 83.000 Kilometer erreicht hat. Und selbst im Coronajahr 2020 wollten sich die „Stadtradler“ ihre Veranstaltung nicht nehmen lassen. 413 waren dabei, die den Erfolg vom ersten Jahr mit 63.000 Kilometer wiederholt haben.

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Obwohl die Veranstaltung in diesem Jahr erst im September beginnt, liegen die ersten Anmeldungen von neun Teams mit 35 Personen vor. „Ich bin überzeugt, dass wir in diesem Jahr wieder mehr Teilnehmer haben werden“, sagt Umweltreferent Ralf Däubler. Denn: „Es geht um jeden Meter, der das Auto ersetzt und so etwas gegen den CO2-Ausstoß tut“, so Däubler weiter.

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Zum Stadtradeln aufgerufen sind alle, die sich für das Fahrrad begeistern oder begeistern lassen möchten. Wer Lust hat, teilzunehmen, kann sich ab sofort im Internet (www.stadtradeln.de/bad saeckingen) anmelden oder sich kostenlos die Stadtradeln-App aufs Handy laden. Während die Kilometer im Internet dokumentiert werden müssen, zeichnet die App die Kilometer automatisch auf. Die Stadtverwaltung hofft auf Teams aus Unternehmen und Schulen. Die Grundschule Wallbach war bereits im vergangenen Jahr dabei. „Jeder ist wichtig“, appelliert Däubler.

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Auch die Radlerfreunde aus Bad Säckingen sind in diesem Jahr wieder mit dabei. Und in diesem Jahr sogar mit einer Wette. Der Vorsitzende der Radlerfreunde, Rolf Maier, ist sicher, dass es die Stadtverwaltung nicht schafft, pro begonnene 1000 Kilometer, die die Radlerfreunde fahren, einen Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung dazu zu bringen, in einer gemeinsamen, lockeren Runde, mit den Radlerfreunden eine Strecke von Bad Säckingen aus über die Schweiz, Laufenburg und Murg zurück nach Bad Säckingen zu radeln. Gekrönt werden soll der Ausflug mit einem Hock auf dem Münsterplatz. Bürgermeister Alexander Guhl ist auf die Wette eingegangen und hält dagegen. „Es braucht immer Ansätze und Aufrufe, um zu erkennen, dass Radfahren Spaß macht“, ist er überzeugt.