Die Gestaltung des öffentlichen und vom Kindergarten genutzten Spielplatzes gegenüber dem Rathaus war ein zentrales Thema in der Sitzung des Ortschaftsrats Rippolingen. Unter dem Motto „Kinder benötigen Bewegung“ gab Cordula Wulf, die Leiterin des Rippolinger Kindergartens, Anregungen, welche Komponenten beim Spielplatz verbessert werden sollten. Dazu gehört die seit vielen Jahren bestehende Materialkiste mit ihrer Bauweise und Handhabung. Sie sei für die Kinder gänzlich ungeeignet.

Das Spielzeug

Sie sollte ersetzt werden durch ein Häuschen mit Regalen, in dem die Kinder das Spielzeug selbstständig holen und nach Beendigung des Spiels wieder einräumen können, schlug Wulf vor. Sie gab zu bedenken, dass es aufgrund der Holzknappheit schwierig und teuer sei, eine Holzhütte zu besorgen. Nicht infrage kommt, da zu teuer, die Erweiterung der bestehenden Holzhütte. Der Ortschaftsrat war sich darin einig, im Ort nach einer Lösung zu suchen.

Schatten

Ein weiteres Anliegen der Kindergartenleiterin war die Beschattung des Geländes, insbesondere des Sandkastenbereichs. So erhitze sich bei heißen Tagen die Rutschbahn derart, dass sie nicht zu benutzen sei. Auch sei der Sandkasten für die 25 Kindergartenkinder zu klein, merkte Wulf an. Es sei kaum möglich, dass mehrere Kinder im Sandkasten spielen und parallel gerutscht wird. Als Maßnahme, mehr Schatten auf dem Platz zu erhalten, wurde vorgeschlagen, ein Sonnensegel über dem Sandkastenbereich sowie weitere Sonnenschirme aufzustellen. Letzteres ist aufgrund der leichten Hanglage des Geländes nicht so leicht durchführbar.

Die Diskussion

Ortschaftsrat Thomas Fischer regte an, generell den Spielplatz neu zu konzipieren, da die Geräte in die Jahre gekommen seien und der Gesamtzustand als innovativer, kindgerechter öffentlicher Spielplatz dringend erneuerungsbedürftig sei. Die Realisierung brauche nicht in einem Jahr zu erfolgen, schlug Fischer vor. Zum Thema Beschattung kann sich Karin Butz-Laule das Pflanzen von Bäumen vorstellen. Ortsvorsteher Franz Stortz gab zu bedenken, dass das Gelände des Spielplatzes nicht der Stadt gehöre und dies stets zu berücksichtigen sei. Kindergartenleiterin Wulf und Ortsvorsteher Stortz informierten, dass die Stadt bereits ihre Mithilfe zugesagt hat.