Mit einem Festakt hat die Zimmerei Bruno Lehmann das 25-jährige Bestehen gefeiert. Die Laudatio hielt Roland Fischer. Als Ortsvorsteher (1984 bis 2004) hat er den Werdegang des Zimmereibetriebs seit der Gründung mitverfolgt. Er bezeichnete Zimmerermeister Bruno Lehmann als eine Person, die alle wichtigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Betriebsführung in sich vereinigt. Dazu gehören Courage, Mut, der Glaube an die eigene Stärke, betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Investitionsbereitschaft mit Augenmaß, solides handwerkliches Können und außerordentliche Einsatzbereitschaft. Die Fähigkeit, bei Hindernissen nie aufzugeben, nennt Fischer einen Charakterzug, der Lehmann auszeichnet.

Diese Charaktereigenschaften seien insbesondere vor einem Vierteljahrhundert gefragt gewesen, als Lehmann den Weg in die Selbstständigkeit beschritt. Fischer erinnerte daran, dass das junge Handwerksunternehmen auf keine vorhandenen Strukturen und volle Auftragsbücher zurückgreifen konnte, sondern in einer Werkstatt quasi in einer „Ich-AG“ mit Unterstützung von Ehefrau Petra und Vater Walter die ersten Aufträge erledigte. Getreu dem Leitspruch „lieber in Bescheidenheit aus Wenig mehr machen als umgekehrt“ expandierte die Zimmerei stetig. Dazu trug neben der Familie auch ein junges motiviertes Team bei. Fischer ist glücklich, dass Bruno Lehmanns Sohn Maik als Meister im Betrieb mitarbeitet und damit die Nachfolge geregelt ist.

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Bürgermeister Alexander Guhl nannte das Handwerk das Fundament, auf dem die gesamte Wirtschaft fußt. Er freue sich, mit der Zimmerei Lehmann ein zuverlässiges, ortsansässiges und bodenständiges Unternehmen in der Stadt vorweisen zu können. Großes Lob gab es vom Bürgermeister für die qualifizierte Arbeit. So habe die Zimmerei Lehmann bei Projekten in der Stadt wie beispielsweise den Dachsanierungen der Rathäuser in Harpolingen und Rippolingen eine beeindruckende Visitenkarte hinterlassen.

Einem auf das Jubiläum abgestimmten Richtspruch gab es von Maik Lehmann.
Einem auf das Jubiläum abgestimmten Richtspruch gab es von Maik Lehmann. | Bild: Hans-Walter Mark

Ortsvorsteher Franz Stortz hob in seinem Grußwort hervor, dass Bruno Lehmann nicht nur durch einen Betrieb das Dorf bereichere, sondern sich als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und des Gemeinderats aktiv für ein lebenswertes Dorf einsetze. Mit einem auf das Jubiläum abgestimmten Richtspruch endete eine würdevolle Feierstunde. Bei dem herrlichen Sommerwetter gab es anschließend Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch.

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