Nach der sechsten Ausgabe ist Schluss. Noch ein letztes Mal haben die Bad Säckinger die Möglichkeit, ihre Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel kennenzulernen. Mittels einer aufwändigen HDAV-Produktion erhalten die Zuschauer die einzigartige Möglichkeit, ihrer Stadt näher zu kommen und genau hinzuschauen, wer da lebt und wirkt. Gezeigt werden Gesichter, die ihre eigene Geschichte erzählen, eingebettet in einem Kurzfilm und einem Live-Auftritt auf der Bühne. Zum großen Finale der Bad Säckinger Stadtgeschichten lädt Produzent und Filmemacher Rainer Jörger am Samstag, 16. Oktober, um 20 Uhr in den Kursaal ein. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Sparkassen-Kulturstiftung und dem SÜDKURIER-Medienhaus.

Filmemacher Rainer Jörger von Jörger Media hat sich in Bad Säckingen ganz genau umgesehen und erstaunliche Dinge ausfindig gemacht.
Filmemacher Rainer Jörger von Jörger Media hat sich in Bad Säckingen ganz genau umgesehen und erstaunliche Dinge ausfindig gemacht. | Bild: Linke, Frank

Neben neuen Gesichtern, gibt es aber auch ein Wiedersehen und Wiederhören mit alten Bekannten. Denn Musiker, die schon bisher in den Stadtgeschichten auftraten, werden in unterschiedlichen Konstellationen auf der Bühne musizieren. Dabei kann es auf der Kursaalbühne ganz schön eng werden, denn auch der Bad Säckinger Orchesterverein wird unter anderen mit von der Partie sein.

Die Sängerin Christina Scholz, sie war schon bei der ersten Produktion der Stadtgeschichten mit dabei, wird auftreten und über ihren Werdegang als Sängerin berichten. Andreas Wehrle, Oliver Fabro, Christoph Pampuch oder der Akkordeonspieler aus der Partnergemeinde Glarus, Kurt Zwicki, sind weitere Musiker, die bei der letzten Ausgabe der Bad Säckinger Stadtgeschichten präsent sein werden.

Neben abwechslungsreicher Musik, sind auch die Kindernachrichten noch einmal mit von der Partie. In dieser Ausgabe waren es noch einmal die Viertklässler der Grundschule Obersäckingen, die sich in ihrer Umgebung genau umgesehen und mehr oder weniger kritische Fragen gestellt haben. Gelebtes bürgerliches Engagement in Bad Säckingen und in Glarus wird in Videobeiträgen sichtbar. Ein Blick auf die Geheimnisse des Bad Säckinger Münsters offenbart spannende Einblicke. Aus dem sportlichen Bereich werden die Doppelaxtfreunde aus Rippolingen für Action sorgen.

Ursprünglich war die finale Show bereits auf den April im vergangenen Jahr terminiert und musste, bedingt durch Corona, auf den Herbst des Jahres und ein weiteres Mal auf das Frühjahr 2021 verschoben werden. Eine weiteres Verschiebung auf den Herbst blieb auch diesmal wieder wegen Corona unerlässlich. Sollten die Stadtgeschichten wie bisher an zwei Abenden stattfinden, wird der Showabend jetzt nur an einem Abend gezeigt. Aus diesem Grund verlieren die für den Sonntag gebuchten Tickets ihre Gültigkeit und der Preis wird nach Aussage des Tourismus- und Kulturamtes zurück erstattet. Allerdings bietet sich die Möglichkeit, Tickets auf den neuen Termin am 16. Oktober, zu reservieren. Es findet dann allerdings eine neue Platzzuweisung statt (siehe Infokasten).

„Die Stadtgeschichten waren eine Möglichkeit, die Vielfältigkeit der Stadt und ihrer Bewohner zu zeigen, betont es Bürgermeister Alexander Guhl. Rückblickend auf die bisherigen Stadtgeschichten erinnerte sich Guhl an Besuche aus den Partnerstädten und die guten Gelegenheiten, damit den Partnergemeinden Bad Säckingen noch näher zu bringen. Aber auch für die Bürger der Stadt habe es viele schöne Höhepunkte gegeben, betonte Guhl. Von der Sparkassen Kulturstiftung und vom SÜDKURIER als Medienpartner wurden die Shows unterstützt, wofür Bürgermeister Alexander Guhl seinen besonderen Dank aussprach.