Die Corona-Krise macht den Wirten nach wie vor schwer zu schaffen. Restaurants und Bistros in Bad Säckingen durften zwar seit Kurzem wieder durchstarten, haben allerdings zahlreiche Auflagen zu erfüllen, die die Arbeit nicht leichter machen und die Einnahmen im Vergleich zu früher erheblich geringer ausfallen lassen. Die Schweizer Gäste fehlen auch. Bei den Betreibern von reinen Schankwirtschaften bleiben Tür und Zapfhahn zwangsweise und auf unbestimmte Zeit weiterhin geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren

Warteck-Wirt Andreas Guhl ist einer von ihnen. Es kommt „gar kein Geld rein“ und die Kosten laufen zum Großteil weiter. Was bleibt, ist viel Zeit zum Nachdenken. Angestoßen durch die Probleme der Gastronomie mit der Corona-Krise, strebt Guhl jetzt die Gründung eines Stammtisches für die Wirte im Innenstadtbereich an. Gegenseitiger Austausch sei gerade in der jetzigen Situation sehr wichtig, findet Guhl. Gemeinsam – egal ob Kneipe oder Sterne-Restaurant – sei man in vielerlei Hinsicht stärker.

Das könnte Sie auch interessieren

Das gelte auch für die Zeit nach der Corona-Krise. „Wir sitzen alle in einem Boot“, sagt Guhl. Man könne voneinander lernen und vielleicht auch einmal etwas zusammen auf die Beine stellen. Jeder habe schließlich seine Stärken und seine Schwächen. Sieben Wirte haben laut Guhl eine Teilnahme am Stammtisch bereits zugesagt. Die anderen will Guhl noch per E-Mail und durch persönlichen Kontakt überzeugen, um zeitnah ein erstes Treffen organisieren zu können – mit Sicherheitsabstand, versteht sich.

Das könnte Sie auch interessieren

Ein aktuelles Anliegen, dass die Wirte gemeinsam formulieren könnten, so Guhl: Die Stadt sollte der Gastronomie bei den Gebühren für die Nutzung des Außenbereichs entgegen kommen. Sie sollte ihnen diese für die Sommersaison 2020 erlassen – und nicht nur ab dem Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Gartenwirtschaft neu berechnen. Außerdem sollte es den Gastronomiebetrieben während der Krise erlaubt werden, die Außenflächen zu erweitern, damit die Anzahl der Tische wegen der geforderten Mindestabstände nicht zu arg schrumpfen muss. Guhl sagt: „In anderen Städten geht das doch auch.“

Jetzt wieder verfügbar: die Digitale Zeitung mit dem neuen iPad und 0 €* Zuzahlung

*SÜDKURIER Digital inkl. Digitaler Zeitung und unbegrenztem Zugang zu allen Inhalten und Services auf SÜDKURIER Online für 34,99 €/Monat und ein iPad 10,2“ (32 GB, WiFi) für 0 €. Mindestlaufzeit 24 Monate. Das Angebot ist gültig bis zum 12.07.2020 und gilt nur, solange der Vorrat reicht. Ein Angebot der SÜDKURIER GmbH, Medienhaus, Max-Stromeyer-Straße 178, 78467 Konstanz.