Die Vita Zahnfabrik trauert um ihren geschäftsführenden Gesellschafter Henry Rauter, der am 8. Januar 2022 im Alter von 76 Jahren im Kreis seiner Familie gestorben ist. Das teilte jetzt das Bad Säckinger Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Henry Rauter führte und prägte demnach die Vita Zahnfabrik über 40 Jahre lang mit großer Leidenschaft, Pioniergeist und unternehmerischer Weitsicht.

Der Werdegang

Nach Abschluss seines Jurastudiums trat Henry Rauter im Jahr 1973 in dritter Generation in das Familienunternehmen mit Sitz in Bad Säckingen ein. Erfolgreich baute er die Vita zu einem führenden Unternehmen der Dentalbranche aus und setzte sich für den Fortschritt in der Zahnheilkunde ein.

Das Engagement

Immer bessere Lösungen für perfekte Prothetik zu entwickeln – sowohl in funktioneller als auch ästhetischer Hinsicht – sah er als seine persönliche Lebensaufgabe. Er war sich sicher, dass man die besten Lösungen nur gemeinsam entwickeln kann. Die Nähe zu Anwendern und deren Bedürfnissen sowie der Austausch mit Experten standen daher für ihn stets im Mittelpunkt.

Der Fortschritt

Dank seines fortschrittlichen Denkens und seiner Überzeugung, mit nachhaltiger Anwenderorientierung den Fortschritt voranzutreiben, beschritt Henry Rauter mit der Vita innovative Wege und setzte neue Maßstäbe. Insbesondere die Farbkompetenz lag ihm am Herzen. So hob er die Bestimmung der Zahnfarbe sowie deren Reproduktion mit Einführung des Vita System 3D-Master auf ein neues Niveau. Unter seiner Führung wurde die Vorreiterrolle für ästhetischen Zahnersatz mit Prothesenzähnen ausgebaut, die Expertise im Bereich der Verblendkeramik erweitert und das weltweit erste CAD/CAM-Material auf den Markt gebracht.

Hohes Ansehen

Henry Rauter hat durch sein unternehmerisches Wirken und seine Gestaltungskraft die Dentalbranche maßgeblich mitentwickelt und internationale Anerkennung erfahren, so die Vita. Nicht nur in der Dentalbranche genoss er höchstes Ansehen, auch seine mehr als 600 Mitarbeiter haben ihn laut der Mitteilung sehr geschätzt.