In diesen schweren Corona-Zeiten kann durchaus betont werden, dass jedes Engagement wichtig ist, welches Möglichkeiten bietet, Menschen aus der Wohnung oder dem Haus in die frische Luft zu führen. So gesehen ist der Vorschlag aus der Bürgerschaft Rippolingen, eine Boule-Bahn einzurichten, eine lobenswerte Idee. Die Entscheidung über den Bau der Bahn und die Beteiligung der Gemeinde an den Kosten in Höhe von 1500 Euro (mit etwas Luft nach oben) war eine einstimmige Angelegenheit.

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Für Eigenleistungen wurden bereits Freiwillige gefunden. Gebraucht wird noch ein Bagger für den Aushub. Ortsvorsteher Franz Storz merkte an, dass die Bahn keine einmalige Angelegenheit sei, die dann in Vergessenheit gerät. Zusammen mit den anderen Attraktionen wie Axtwerfen, Tennis, Fußball solle dieser Bereich ein Treffpunkt für Jung und Alt sein. Wenn ein Boule-Verein gegründet werden würde, wäre das gut, aber keine Bedingung, so Franz Storz.

19 Prozent fahren zu schnell

Ortsvorsteher Franz Storz berichtete außerdem, ausgehend von einer Bürgerfrage, über die Anbringung eines Geschwindigkeitsmessers. Messungen ergaben, dass im vergangenen Jahr 35 Prozent der Kraftfahrzeuge zu schnell waren. In diesem Jahr wurden 19 Prozent Geschwindigkeitsübertretungen gemessen. Eine gute Entwicklung, aber „die Zahl ist immer noch nicht befriedigend“, meint Franz Storz. Ein Zebrastreifen wäre jedoch laut Verkehrspolizei gefährlich, das sich die Kinder in einer falschen Sicherheit wiegen würden, erläuterte Storz.

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Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Grundschule in Rippolingen ist in diesem Jahr eine weitere Baumpflanzaktion geplant. 14 junge Bäumchen warten auf ihren neuen Standort. Allerdings sollen die Bäumlein nicht die schöne Aussicht an der Schwelle zwischen Rippolingen und Harpolingen beinträchtigen. Sie sollen das Landschaftsbild positiv prägen. Gepflanzt werden diese von Grundschülern und ihre Eltern am Samstag, den 7. November. „Wir suchen noch Unterstützer“, so der Ortsvorsteher. Die Kosten für einen Baum betragen etwa 50 Euro.

Der schöne weihnachtliche Brauch, Adventsfenster für 24 Tage zu schmücken und zu kleinen spontanen Veranstaltungen einzuladen, kann coronabedingt in diesem Jahr nicht stattfinden. Auf eine hübsche Dekoration solle jedoch nicht verzichtet werden, informierte Ortvorsteher Franz Storz den Rat.

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