„Schnell wie die Feuerwehr“: Wäre die Redewendung nicht so abgedroschen, bei Mark Jagenow würde sie besonders treffen. Der Montainbiker radelte zuletzt gleich bei mehreren Wettbewerben aufs Siegertreppchen. Der für den Lindauer Rennstall toMotion Racing by black tusk startende Bad Säckinger ist nicht nur Vorsitzender des örtlichen Radsportvereins Trompeter, sondern auch stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Bad Säckingen.

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Bereits Anfang Juni sicherte sich Jagenow auf der Langstrecke des Ortler Bike Marathons Platz zwei seiner Altersklasse. Am vorvergangenen Wochenende dann freute er sich über seinen ersten Gesamtsieg der Saison 2022: Im schweizerischen Gränichen lieferte er sich beim Swiss Bike Cup über 31 Kilometer und 700 Höhenmeter hinweg einen intensiven Wettkampf mit einem zweiten Teilnehmer, den er am Ende mit nur vier Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte – ein Sieg, über den er „mega happy“ war.

Teil der Spitzengruppe

Nur eine Woche später entschloss er sich, angesichts des für das erste Juliwochenende geplanten ausgewiesenen Langstreckenrennens Engadin Bike Giro, die 31-Kilometer-Kurzstrecke des Hegau Bike Marathons in Singen als Vorbelastung zu nutzen. Auch bei diesem Rennen erwischte er einen guten Start und bestritt es in der schnellen Spitzengruppe, die sich bereits gegen Mitte des Rennens auf drei Mann reduzierte.

Mark Jagenow fuhr in Singen mit seinem Mountainbike auf den ersten Platz.
Mark Jagenow fuhr in Singen mit seinem Mountainbike auf den ersten Platz. | Bild: toMotion

„Einen Kilometer vor dem Ziel fingen die ersten Sprintattacken an“, erinnert sich der toMotion-Fahrer. „Ich hielt mich raus und achtete nur darauf, an dem Duo dranzubleiben.“ Mit Streckenkenntnis, taktischem Geschick und einer kleinen Portion Glück konnte Jagenow kurz vor dem Ziel an seinen beiden Widersachern vorbei ziehen und den Sprint mit einer guten Radlänge für sich entscheiden. Damit sicherte sich der toMotion-Fahrer auch auf der Kurzstrecke des Hegau Bike Marathons 2022 den Gesamtsieg.

Das Pfingstwochenende hatte Jagenow für eine Teilnahme am Ortler Bike Marathon im italienischen Vinschgau genutzt. Er hatte sich für die 69-Kilometer-Langstrecke entschieden, die 2400 Höhenmeter für die Teilnehmer bereit hielt. Jagenow duellierte sich mit einem italienischen Fahrer, der vor allem technisch stark war und ihm in den Abfahrten Paroli bot.

Bergauf zeigte sich Jagenow ihm jedoch überlegen und in dem mit rund 600 Höhenmetern längsten Anstieg des Rennens konnte er seinen Konkurrenten stellen und dann distanzieren. So stand der Fahrer mit Platz 13 des 160-köpfigen Langstrecken-Fahrerfeldes und Rang zwei der Masters 3 Men-Kategorie abermals
auf dem Podium.

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