Eine Auszeichnung in Gold, doch keine Qualifikation zum Bundeswettbewerb. Das ist die Harpolinger Bilanz beim beim diesjährigen Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“. Minister Peter Hauk informierte am Freitag über das Ergebnis des Wettbewerbs: Fünf Dörfer, darunter Harpolingen, errangen Goldmedaillen, sieben sieben Dörfer Silbermedaillen. Für den im nächsten Jahr stattfindenden Bundesentscheid hat sich Lautern, Teilgemeinde der Stadt Heubach im Ostalbkreis qualifiziert.

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Landesweit haben sich 37 Dörfer im Rahmen des 27. Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligt. Ihre Auszeichnungen bekommen die Teilnehmerorte am Samstag, 26. November, im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl überreicht. Hauk gratulierte allen Teilnehmergemeinden zu ihrem Abscheiden.

„Ich gratuliere allen Teilnehmergemeinden zu diesem hervorragenden Ergebnis und wünsche Lautern viel Erfolg beim bevorstehenden Bundesentscheid. Es ist sehr beeindruckend, was sich in den Teilnehmerdörfern trotz der Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie während des Wettbewerbs bewegt hat und welche Impulse von diesem Wettbewerb ausgehen können“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Freitag.

Am 21. Juni besuchte die Bewertungskommission Harpolingen. Unser Bild zeigt sie am Feuerwehrhaus.
Am 21. Juni besuchte die Bewertungskommission Harpolingen. Unser Bild zeigt sie am Feuerwehrhaus. | Bild: Hans-Walter Mark

In dem Landeswettbewerb werden die Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte, von der Dorfgemeinschaft erbrachte Leistungen sowie wirtschaftliche Initiativen honoriert. Auch für eine intakte Natur, eine ansprechende Baugestaltung oder Maßnahmen zur Ressourcenschonung und die Nutzung regenerativer Energien zählten zu den entscheidenden Kriterien. „Aktive Dorfgemeinschaften sind ein großes Plus des Ländlichen Raumes in Baden-Württemberg. Auch das Land leistet hier einen Beitrag. So unterstützt unser Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) eine nachhaltige Ortsentwicklung. Daneben gilt es auch, demografische Veränderungsprozesse zu gestalten und Abwanderung entgegenzuwirken“, betonte Minister Hauk. Der aktuelle Schwerpunkt des ELR liege auf der Innen- und Ortskernentwicklung.