Das Ergebnis des diesjährigen Stadtradelns bestätigt den Trend, dass die Bad Säckinger sich zu Zeiten von Corona immer öfter für das Fahrrad als Fortbewegungsmittel entscheiden. Insgesamt 63.696 Kilometer sind bei der vierten Ausgabe der Veranstaltung „Initiative Radkultur“ des Landesministeriums, vom 20. September bis 10. Oktober, von 413 Teilnehmern in 24 Teams „erradelt“ worden.

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Im vergangenen Jahr waren es mit 82.983 noch rund 20.000 Kilometer mehr. Trotzdem: „Mit der diesjährigen Teilnehmerzahl und dem Abschneiden unserer Stadt, auch im regionalen Vergleich, bin ich, angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen und der teilweise schlechten Witterung, zufrieden“, erklärt Umweltreferent Ralf Däubler.

Unter den Städten in Baden-Württemberg zwischen 10.000 und 49.999 Einwohnern, schaffte es die Trompeterstadt auf den 71. Platz. „Noch vor Singen, Lörrach und Schopfheim“, sagt der Umweltreferent nicht ohne Stolz. Lediglich die Stadt Rheinfelden war besser.

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Im vergangenen Jahr waren neben den zahlreichen Stammfahrern auch der Waldkindergarten, die Flößerschule aus Wallbach, die Firma Geiger, der St. Vincentius-Verein und der SPD-Ortsverein zum ersten Mal mit dabei. „Darüber habe ich mich sehr gefreut“, so Däubler weiter. Für das kommende Jahr wünscht er sich allerdings wieder mehr Teams und noch mehr stadtbekannte „Mitradler“. „Vielleicht können wir im nächsten Jahr ja einen Radstar küren“, so Ralf Däubler weiter.

Der Erfolg des Stadtradelns zeigt sich darin, dass die Teilnehmerzahl seit Beginn 2017 kontinuierlich gestiegen ist. Radelten im ersten Jahr noch 287 Teilnehmer 63.000 Kilometer weiter, waren es 2018 bereits 357 und 2019 schließlich 521.

Leider kann in diesem Jahr erstmals keine offizielle Abschlussveranstaltung stattfinden. „Aber ich würde mich sehr freuen, wenn uns die Teams weiter die Treue halten würden und neue Radler hinzukämen“, hofft Ralf Däubler für das kommende Jahr.