Bad Säckingen und die Schweizer Nachbargemeinde Stein wollen eine grenzüberschreitende Fahrradverbindung schaffen. Dazu soll auch ein Verleihsystem auf beiden Seiten gehören. Das Projekt wurde diese Woche im Gemeinderat vorgestellt. Das Gremium machte 20.000 Euro für die Planung des Projektes locker. Es ist eingebettet in die IBA Basel, die Internationale Bauausstellung von 2010 bis 2020. An der IBA nehmen zahlreiche Gemeinden im Dreiländereck mit Projekten teil, die über EU-Mittel bezuschusst werden. Auch für die Fahrradverbindung erwartet man eine Förderung von 60 Prozent. Über den Antrag soll im Dezember entschieden sein. Die Realisierung ist für 2020 geplant und sieht einen Fahrradkorridor von Bahnhof zu Bahnhof vor, mit Abstechern zur Novartis. Kostenberechnungen gehen von rund 250.000 Euro aus. Das Stadtbauamt hatte bereits dieses Jahr 243.000 Euro beantragt, die aber vom Gemeinderat im aktuellen Doppeletat 2018/129 nicht berücksichtigt wurden. Im Gemeinderat wurde das Thema größtenteils begrüßt, auch wenn es Kritik an Planungskosten gab sowie die Befürchtung, dass sich Radfahrer und Fußgänger in der Rheinbrückstraße und auf der Holzbrücke in die Quere kommen.