Zum Stadtentwicklungskonzept wird es zum ersten Mal nicht nur einen Bürgerdialog am Samstag, 21. März, sondern auch einen Jugenddialog am Freitag, 20. März, geben. Anders als bei den bisherigen Bürgerdialogen im vergangenen Jahr wird es nicht um das Einbringen konkreter Projekte, sondern um die Vorstellung des bereits erarbeiteten Konzepts gehen, über das im zweiten Teil diskutiert und abgestimmt werden kann.

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Sowohl der Bürger- als auch der Jugenddialog werden veranstaltet, um die Bürger in das Stadtentwicklungskonzept miteinzubeziehen, sagt Frank Leichsenring vom Büro Komm-Zept (Lörrach), durch den das Konzept gemeinsam mit der Kommunalentwicklung GmbH erarbeitet wurde. Das Stadtentwicklungskonzept, bei dem sich die Frage stellt, wie Bad Säckingen 2035 aussehen soll, ist Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln aus der Stadtbeförderung. Themenbereiche sind mitunter die Bevölkerung, Wohnen, Mobilität, Arbeit und Umweltschutz.

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Dabei wird von außen auf die Stadt geschaut, es werden Statistiken ausgewertet und zusammenfassend eine Bestandsaufnahme sowie eine Stärken-Schwächen-Analyse gemacht. Zudem wurde im Februar im Stadtrat über Entwicklungsziele abgestimmt. Der Ablauf des Bürgerdialogs in der Mensa des Scheffel-Gymnasiums wird sich so vollziehen, dass die Bestandsaufnahme, die Stärken-Schwächen-Analyse sowie die Zielsetzungen des Konzepts zu Beginn von den Planern vorgestellt werden.

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Daraufhin wolle das Projektteam, worunter neben Frank Leichsenring auch Bürgermeister Alexander Guhl und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Elisabeth Vogt, Margit Ulrich, Christian Heinemann und Peter Knorre sind, Rückmeldungen der Bürger zum Konzept aufnehmen und sich mit ihnen über mögliche Folgen austauschen. Speziell für Jugendliche wird es einen Jugenddialog im Alten Gefängnis geben. Dabei wird das Format an die Jugendlichen angepasst und zum Abschluss zusammen Pizza gegessen.

„Jeder Bürger hat seine eigene subjektive Wahrnehmung“, sagt Alexander Guhl und weist damit auf das Ziel der Veranstaltung hin. Beim Stadtentwicklungskonzept wolle man nicht blind den Zahlen vertrauen, sondern durch Rückkopplung mit der Gesellschaft auch eine andere Wahrnehmung bekommen. Wichtig sei vor allem, dass konkrete Projekte und deren Planung nicht Teil des Konzeptes seien, so Leichsenring. Hauptsächlich geht es um die Zielsetzungen, bei denen die Meinung der Bürger gefragt ist, die möglicherweise neue Anregungen haben. Weiterhin wird es eine Abstimmung über die Entwicklungsziele geben. „Selbstverständlich werden konkrete Ideen auch aufgenommen, über die in Zukunft weiter diskutiert werden kann“, so Peter Knorre. Aber der Fokus dieser beiden Veranstaltungen sei ein anderer. Die Ergebnisse des Bürgerdialogs werden anschließend im Stadtrat besprochen, bevor das Konzept fertiggestellt wird.

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