Bad Säckingen Wenn das Hotel Mama schließen will

Die Festspielgemeinde Bad Säckingen lädt am kommenden Freitag, 8. April, zur Premiere ihres neuen Stückes „Endlich Allein!“.

Nirgends ist es so schön wie im Hotel Mama, 24 Stunden Komplettservice zum Nulltarif. Dieser Thematik hat sich auch schon der US-amerikanische Drehbuchautor Lawrence Roman (geboren 1921) angenommen. In den 40er Jahren begann er Drehbücher für die Univeral Studios zu schreiben, schrieb später aber auch Theaterstücke für den Broadway. Seine dort 1984 veröffentlichte Komödie „Alone together“ (Endlich allein), inspirierte Renate Kraus, die langjährige Regisseurin der Festspielgemeinde Bad Säckingen, zu ihrem neuesten Theaterstück „Endlich Allein.“ Das Stück feiert am Freitag, 8. April, um 19.30 Uhr Premiere im Festspielgemeindehaus in Bad Säckingen.

Helen und George Butler haben es geschafft, ihre drei erwachsenen Kinder um die 30 sind endlich ausgezogen. Was haben die beiden nicht alles für Pläne, in erster Linie traute Zweisamkeit, Ordnung, Freiheit, Ruhe, Käse und Wein vor dem Kamin.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Denn kaum ist die letzte Tochter endlich aus dem Haus, kehrt die erste bereits wieder zurück ins Hotel Mama, Schwester und Bruder folgen, mischen das Leben ihrer Eltern gehörig auf, verwandeln das Haus mit Hilfe von Janie Johnson (Valeria Perrupato) in ein Tollhaus. Helen und George Butler (Hilde Butz und Gerald Hacker) versuchen nun alles, um die Töchter schnellstens wieder loszuwerden. Wer das Ensemble der Festspielgemeinde kennt, weiß, hierbei wird kein Auge trocken bleiben. Während im Original Broadwaystück von drei Söhnen die Rede ist, hat Renate Kraus daraus zwei Töchter nebst Sohn gemacht, die von Sandra Lutz (Michelle Butler), Carla Langer (Roberta Butler) un Matthias Ngo (Eliott Butler) verkörpert werden.

Auf die Frage, nach welchen Gesichtspunkten Renate Kraus ihre Stücke auswählt, erklärt sie: „Ich frage im Vorfeld, wer mitspielen will. Sobald ich die Anzahl der Spieler habe und weiß, wie viel Frauen oder Männer mitmachen, kann ich die Stücke dementsprechend auswählen.“

Einige der Spieler aus bisherigen Aufführungen wollten in diesem Jahr paussieren oder hatten aus beruflichen Gründen keine Zeit mitzumachen. Renate Kraus, die seit rund 20 Jahren in den meisten Stücken Regie führt, hat nicht nur eigene Bühnenerfahrung, sondern hat sich in Workshops und Regiekursen am Theater Basel qualifiziert. Ihr Ziel: Die Zuschauer mit intelligenten und kurzweiligen Inszenierungen zum Lachen bringen.

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