Vor knapp zwei Wochen habe ich in meiner Kolumne über den geheimnisvollen Asbaktegel geschrieben, erinnern Sie sich? Ich fand den Namen so putzig und weil er ja wirklich etwas seltsam wirkt, habe ich ein kleines Rätsel daraus gemacht. Nun, an dieser Stelle sei es nun gelöst. Beim Asbaktegel handelt es sich um einen im Boden versenkten Aschenbecher für Zigarettenkippen. Dieser bodengleiche Aschenbecher hat einen herausnehmbaren Tiegel, er kann mittels eines Werkzeugs herausgehoben werden und vom Personal des städtischen Bauhofs einfach entleert werden. Der erste Asbaktegel im Stadtgebiet wurde genau zwischen Woolworth und Sparkasse installiert, dort können nun diejenigen Raucher, die gerade ihre Zigarette zu Ende geraucht haben ihre Kippe entsorgen, der Asbaktegel ist auch für ungeübte Zigarettenkippenwerfer groß genug, man kann ihn kaum verfehlen, sollte man meinen. An und für sich ist der Asbaktegel eine tolle Idee, aber die Raucher die ihre Zigarette erst zwanzig Meter später fertig geraucht haben, müssen ihre Zigarette wie eh und je konventionell entsorgen, also auf das Altstadtpflaster, egal wo. Na ja, man kann nicht alle zwanzig Meter einen Asbaktegel einbauen, aber der Anfang ist immerhin gemacht. Denn Mittlerweile gibt es mindestens drei Asbaktegel in Bad Säckingen

saeckingen.redaktion@suedkurier.de