Es wird die finale Show der Bad Säckinger Stadtgeschichten, die am Samstag und Sonntag, 25. und 26. April im Kursaal gezeigt wird. Auch in dieser Ausgabe bekommen die Besucher die Gelegenheit, „ihre“ Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel zu betrachten. Dazu war Filmemacher und Journalist Rainer Jörger wieder ein ganzes Jahr unterwegs in der Trompeterstadt, um Geschichten zu sammeln und, um sie in einer Multimedia-Reportage zu zeigen. Doch bei der Begegnung auf der Leinwand allein, wird es nicht bleiben. Denn die Akteure sind alle auch live auf der Bühne zu erleben.

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Neben vielen Neuheiten, gibt es in diesem Jahr auch das eine oder andere Wiedersehen mit Protagonisten aus früheren Ausgaben der Bad Säckinger Stadtgeschichten. Eine davon ist Christina Scholz. Bereits in der ersten Ausgabe begeisterte sie mit ihrer Persönlichkeit und nicht zuletzt mit ihrer Stimmgewalt. Gerade mal 19 Jahre war sie damals alt und sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen.

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Damals noch, konnte sie es sich auch vorstellen, Geld zu verdienen mit ihrer Musik und arbeitete kräftig daran. Bei der Castingshow „Voice of Germany“ hatte sie sich beworben und reiste dazu extra nach München. „In die Show habe ich es allerdings nicht geschafft“, verrät sie. Doch zurückblickend war das für sie eigentlich kein Beinbruch.

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Heute ist Christina Scholz 23 Jahre alt. Sie hat ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte im Bad Säckinger Rathaus abgeschlossen und ist in der Bußgeldstelle tätig. Doch eins hat sich nicht geändert: Ihre Leidenschaft zur Musik. Aber eben etwas geerdeter. „Nein, von einer Musikkarriere träume ich heute nicht mehr“, sagt sie. Nicht aus Enttäuschung, nein.

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„Ich möchte meine Musik machen, weil es mir Spaß macht“, sagt sie. „Bei einer ernsthaften Musikkarriere bleibt der Spaß an der Sache, aber auch die Kreativität auf der Strecke“, befürchtet sie. Doch auch ohne große Bühne, hat sie regelmäßig ihre Auftritte. Denn inzwischen arbeitet sie mit zwei Bands zusammen, mit denen sie im Wechsel Jazzmusik macht oder Songs aus den 70er und 80er-Jahren singt. Und als Tüpfelchen auf dem i steht sie seit 2012 in Bad Säckingen auf der Narrenspiegelbühne.

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Die Songs, die sie zusammen mit ihrer Musikkollegin Eva Koch singt, schreibt Christina Scholz selbst. Es sind bekannte Melodien, die sie auf Bad Säckingen ummünzt. „Dass Bad Säckingen und die Geschehnisse in der Stadt in meinem Text aufs Korn genommen werden, ist mir ganz wichtig“, sagt sie. Sie möchte nicht einfach nur einen allgemeinen Text. „Ich vertrete schließlich die Fasnacht in Bad Säckingen und nicht irgendwo“, sagt sie bestimmt.

Zum Gesang kam Christina Scholz bereits als Kleinkind. „Meine Mutter hat mit mir oft Kinderlieder gesungen“, erinnert sich die 23-Jährige. Als sie dann ihre erste Gitarre geschenkt bekam, war es um die kleine Christina geschehen. Ihre ersten Gehversuche auf der Gesangsbühne machte sie dann im Bad Säckinger Western- und Countryclub, wo sie heute noch Mitglied ist. „Damals war die Countrymusik meine Welt“, erzählt Christina weiter. Heute schätzt sie die musikalische Vielseitigkeit.

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