Der Wohnungsmarkt in der Region ist bekanntermaßen sehr angespannt. Gerade für junge Familien bleiben die eigenen vier Wände häufig ein Traum, der sich nur schwer erfüllen lässt. Das Projekt „Ein Zuhause für junge Familien in der Region“ schafft hier Abhilfe. Gemeinsam realisieren die Volksbank Rhein-Wehra und die Stadt Bad Säckingen ein Wohnbauprojekt mit drei Doppelhäusern und einem Einfamilienhaus in Rippolingen mit dem Medienpartner SÜDKURIER Medienhaus und der Firma Holzbau Matt aus Rickenbach als Generalunternehmer.

Nachdem während der ersten Jahreshälfte die Vorbereitungen getroffen und die Weichen gestellt wurden, ist zwischenzeitlich auf der Baustelle mächtig Leben eingekehrt. Der Rohbau des ersten Doppelhauses ist weitgehend abgeschlossen. In Kürze soll das Richtfest gefeiert werden. Im Sommer nächstes Jahr soll das Haus bezugsfertig sein. Auch die ersten Arbeiten für den Bau des zweiten Hauses wurden bereits gestartet. „Es läuft alles wie am Schnürchen“, schildert Hubertus Matt, bei dem während der Bauzeit alle Fäden zusammenlaufen.

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Für die Volksbank Rhein-Wehra ist die Aktion eine echte Herzensangelegenheit, wie der Vorstandsvorsitzende Werner Thomann sagt: „Das einmalige Bauprojekt zeigt eine realitätsnahe Umsetzung des genossenschaftlichen Förderauftrags auf, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Säckingen und dem SÜDKURIER als Medienpartner.“ Es werde ein Angebot an bezahlbaren und qualitativ hochwertigem Wohnraum geschaffen, von dem speziell junge Familien profitieren. „Wir wollen damit aufzeigen, dass der genossenschaftliche Gedanken heute mehr denn je aktuell ist“, so Thomann weiter.

Das regionale Generalunternehmen, Holzbau Matt in Rickenbach, wurde mit der Bauleitung beauftragt und die heimischen Handwerksbetriebe bei der Vergabe der Aufträge berücksichtigt. Auch dies entspricht dem genossenschaftlichen Förderauftrag der Regionalbank. „Das Projekt wird ohne Gewinnerzielungsabsicht durchgeführt“, betont Werner Thomann. Eventuell erzielter Mehrwert fließe in die Bürgerstiftung Bad Säckingen, und kommt damit wiederum dem Gemeinwohl der Stadt und seinen Bürgern zugute.

Auch Bürgermeister Alexander Guhl ist von dem Vorhaben rundum begeistert: „Junge Familien erhalten hier die Chance, Eigentum zu bilden und das zu absolut fairen Konditionen.“ Das Projekt sei aber auch aus städtebaulicher Sicht ein Musterbeispiel, immerhin verbinde es Maßgaben der verdichteten Bauweise mit Energieeffizienz. Ganz abgesehen davon profitiere die örtliche Infrastruktur: „Kindergarten und Grundschule wollen wir in den Ortsteilen erhalten. Das funktioniert natürlich am Besten, wenn wir Familien mit kleinen Kindern hierherziehen können.“ Er freue sich sehr, dass das Vorhaben komplett mit Partnern aus der Region gestemmt werden könne, so Guhl.

Das SÜDKURIER Medienhauses hat das Projekt bereits vergangenes Jahr bereits in seiner Entstehung begleitet. Jetzt gibt es eine zweite Serie, die sich mit der Umsetzung befasst. Das ganze Vorhaben sei gleichermaßen unterstützenswert und spannend, wie der Bad Säckinger Redaktionsleiter Andreas Gerber sagt: „Hier läuft eine Aktion von Menschen aus der Region für Menschen aus der Region. Das macht im besten Sinne Lust auf Heimat.“ Neben Berichterstattung über die Fortschritte auf der Baustelle arüber hinaus wird es in den kommenden Wochen eine Reihe von Veranstaltungen geben, bei denen sich Interessierte rund um das Thema Hausbau informieren oder sich einen Eindruck von dem Vorhaben in Rippolingen verschaffen können.

Die Serie

In der zweiten Etappe unserer Serie "Ein Zuhause für junge Familien" befassen wir uns mit den Fortschritten auf der Baustelle.

  • 8. November: Der Rohbau
  • 15. November: Das Richtfest
  • 22. November: Versicherung
  • 29. November: Baustellenrundgang