Nach der kalten Jahreszeit, die in diesem Winter gar nicht so eisig ausfiel, aber nichtsdestotrotz arm an Blüten war, beginnt in Bad Säckingen das florale Frühlingserwachen. Drei Brunnen in der Altstadt wurden Anfang dieser Woche bepflanzt, um die Besucher zu erfreuen und „der Stadt ein freundliches Gesicht zu geben“, so Werner Thomann, der Direktor der Volksbank Rhein-Wehra, die neben dem Gewerbeverein Pro Bad Säckingen die Aktion unterstützt hatte.

Alexander Guhl, Werner Thomann, Klaus Strittmatter, Irene Schwarz (Pro Bad Säckingen), Christian Heinemann (Hauptamt), Elisabeth Vogt und Tourismus-Chef Thomas Ays bei der Blumenpyramide auf dem Spitalplatz.
Alexander Guhl, Werner Thomann, Klaus Strittmatter, Irene Schwarz (Pro Bad Säckingen), Christian Heinemann (Hauptamt), Elisabeth Vogt und Tourismus-Chef Thomas Ays bei der Blumenpyramide auf dem Spitalplatz. | Bild: Michael Gottstein

Es handelt sich um die Brunnen auf dem Münster- und Spitalplatz sowie in der Rheinbrückstraße vor dem Hutsalon Stoll. Die Blumen werden bis Ende April in den Trögen bleiben. „Wenn die Nächte im Mai mit Sicherheit frostfrei sind, werden wir das Wasser wieder anstellen“, erklärte Klaus Strittmatter, der Leiter des Technischen Dienstes. Die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei setzten insgesamt 1200 Primeln, Narzissen, Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Ranunkeln sowie Hyazinthen ein, die im Gewächshaus vorgezogen worden waren. Die Stadt übernahm die Kosten für das Substrat und die Arbeitszeit, während die Volksbank 500 und Pro Bad Säckingen 600 Euro für die Blumen beisteuerten.

Der bepflanzte Brunnen vor dem Hutsalon Stoll
Der bepflanzte Brunnen vor dem Hutsalon Stoll | Bild: Michael Gottstein

Als Dankeschön an den Sponsor wurde die Brunnenpyramide vor der Volksbank mit Blumen in den Farben Blauviolett und Orange bepflanzt. Vom Beispiel anderer Kommunen inspiriert, hatte Bürgermeister Alexander Guhl die Idee 2018 nach Bad Säckingen gebracht, so dass bereits im Vorjahr die drei Brunnen bepflanzt wurden. Sofern sich Sponsoren finden, könnte die Stadtgärtnerei in Zukunft weitere Brunnen – etwa beim Gallusturm, dem Margarethenschlösschen und dem Restaurant „Hiddigeigei“ sowie in den Ortsteilen – verschönern. „Außerdem kann jeder Einzelne etwas tun, um die Stadt schöner zu machen“, erklärte die Pro Bad Säckingen-Vorsitzende Elisabeth Vogt, zum Beispiel durch eine Blumenpatenschaft.

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In diesem Fall würde die Stadtgärtnerei von April bis Oktober einen bepflanzten Kübel vor dem Geschäft aufstellen, und die Paten müssten sich lediglich um die Pflege kümmern. Nun hofft die Stadt auf Blumen liebende Nachahmer. Kein Beispiel machen sollen indes die Randalierer, die im Vorjahr den Blumen zugesetzt hatten. Und in diesem Jahr wurden bereits Verkehrsschilder beschädigt und Jungbäume ausgerissen.