Neue Wege war der Stadtmarketingverein Pro Bad Säckingen mit dem diesjährigen zweitägigen Frühlingsfest in Bad Säckingen gegangen. Höhepunkt des ersten Tages war die Kult-Kneipennacht der Stars, präsentiert vom SÜDKURIER Medienhaus, die am Samstagabend Scharen von Besuchern in die Stadt zog.

Coverbands präsentierten auf vier verschiedenen Bühnen, in einem Festzelt sowie an vier weiteren Standorten in der Stadt ein buntes Musikprogramm, unter anderem mit Hits der Rolling Stones, von Joe Cocker, Tina Turner, Robbie Williams oder AC/DC. Bis in die frühen Morgenstunden wurde zuerst in der Altstadt, dann weiter in verschiedenen Lokalen und Kneipen gefeiert und getanzt, was es das Zeug hielt.

Wer die Wahl hatte, hatte die Qual. Beim Tribute Kneipen Festival war vom Hardrock über Balladen bis zu House-Musik oder Rockabilly alles vertreten. In der Altstadt war eine einzige Völkerwanderung zu Gange, von einer Bühne zur anderen oder von einem Lokal zum Nächsten.

Auf der Bühne vor Minis Music Pub ließ es die Band „Stoned“ mit ihrer Rolling-Stones-Show ordentlich krachen, vor der Volksbank verzauberte die Robbie Williams Tribute Band. Die authentisch rauchige Stimme von Hans Walsch als Joe Cocker erzeugte bei den Besuchern vor dem Café Rhybrugg Gänsehaut. Ehefrau Viola überzeugte als Tina Turner. Jimi-Hendrix/60’s Rock gab es im Oscars von Scratch-n-Sniff aus Görwihl und im Brauerei Hirsch-Zelt vor dem All-Inn überzeugte die Band AM/FM mit ihrer AC/DC Show.

Während ansonsten überall drangvolle Enge herrschte, war es mit den Besucherzahlen vor der Bühne des Münsterplatzes und der "Absolutely Abba Cover Show! eher etwas mau. Ganz anders im Stiftskeller: Dort steppte zur Rockabilly/Straycats Tribute Show und Musik der 50er Jahre der Straßburger Rock'n'Roll Band „The Rhythm Kings“ der Bär, jede noch so kleinste Ecke wurde zum schweißtreibenden Rock'n'Roll-Tanzen genutzt.

Beengt ging es zu später Stunde sowohl in Minis Music Bar mit der aus dem Raum Basel stammenden Band „QP Nine“ und ihrem Kult-Rock zu, wie auch im Pastakönig in den Beck-Arkaden, wo die hauptsächlich jüngeren Kneipennacht-Besucher bei der House-Musik von „Houseshaker“ tanzten. In beiden Lokalitäten reglementierte die Security die Besucherzahlen.

Nicht nur die milden Frühlingstemperaturen, sondern auch die stimmige Musikauswahl der Kult-Kneipennacht sorgten für eine große Resonanz der Veranstaltung, die getrost eine Fortsetzung im nächsten Jahr finden darf.