Bad Säckingen Sichere Versorgung nur mit Spital: DSF warnt vor möglicher Krankenhausschließung

Das Demografiestrategische Forum (DSF) sieht im Fall Krankenhausschließungen fatale Konsequenzen für das Gesundheitswesen im Landkreis. Etliche Angebote würden zwangsläufig wegfallen, es würde auch zunehmend schwieriger gerade Fachärzte zu halten. Vor allem ruft das DSF im Vorfeld zur Kreistagssitzung am Mittwoch dazu auf, Warnungen und Hinweise von Experten ernst zu nehmen

Die Schließung des Spitals Bad Säckingen wäre ein "großer und nicht wieder gut zu machender Fehler" für das Gesundheitswesen des Landkreises. Entsprechend rät das Demografiestrategische Forum (DSF) Bad Säckingen dem Landrat Martin Kistler in einem offenen Brief, von einem derartigen Beschlussvorschlag abzurücken.

Die Lösung des Problems der mangelnden Wirtschaftlichkeit der Spitäler Hochrhein liegt nach Ansicht des DSF in einer "konzeptionell fundierten Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur" auf der Grundlage der Variante 2 plus Gesundheitscampus". "Eine Schließung des Spitals Bad Säckingen würde nachhaltige negative Effekte der Versorgungsqualität nach sich ziehen", so der DSF-Vorsitzende Hartmut Fricke.

Das Spital in Waldshut keineswegs sei nicht in der Lage, die zu kompensierenden Bedarfe im akutstationären Bereich zu decken. Ohne Spital stehe der Gesundheitsstandort Bad Säckingen vor dem Abgrund, etliche Angebote würden wegfallen, ist sich das DSF sicher.

Das hätte auch gravierende volkswirtschaftliche Folgen, etwa durch Wegfall von Arbeitsplätzen. Entsprechend dürften die Warnungen aus anderen medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Einrichtungen sowie aus der Ärzteschaft und dem Rettungswesen nicht ignoriert werden.

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