Dem Förderverein Werner-Kirchhofer-Realschule wird auch in den kommenden Jahren die Arbeit nicht ausgehen. Das wurde bei der Hauptversammlung am Donnerstag deutlich, die einem personell veränderten Vorstand das Vertrauen schenkte. Vorsitzender Stefan Riedl begrüßte die Anwesenden, gab für die weitere Tagesordnung das Wort an Kassierer Ralf Noller weiter. Noller berichtete in seinem Kassenbericht für 2018 von Einnahmen in Höhe 8400 Euro. Dem standen Ausgaben in Höhe von rund 3600 Euro entgegen. „Am 31. Dezember 2018 hatten wir ein Guthaben von etwa 15.000 Euro“, führte Noller aus.

Wasserspender-Projekt

Es sei gut, über ein finanzielles Polster zu verfügen, auch im Hinblick auf das fortlaufende Wasserspender-Projekt, das seit 2017 läuft. Am Spender können sich seitdem die aktuell 635 Realschüler mit Trinkwasser versorgen, das es mit und ohne Kohlensäure gibt und das gefiltert und gekühlt ist.

Anti-Mobing-Weiterbildung

Zwei Realschullehrerinnen haben 2019 an einer Anti-Mobbing-Weiterbildung teilgenommen, weil der Förderverein die dafür anfallenden Kosten übernommen hatte. Auch im kommenden Jahr sollen wieder zwei Pädagogen in den Genuss der Förderung kommen. Die Herausgabe des Schulplaners, Hausaufgabenheft, Terminverzeichnis und Informationsbroschüre in einem, hat der Förderverein mit einem Euro pro Schüler bezuschusst.

Schulplaner kommt an

Auch fürs Schuljahr 2020/21, wurde bei der Hauptversammlung beschlossen, wird es den Planer wieder geben. Fünf Euro pro Stück kostet die Herstellung – 3,50 Euro übernimmt der Schüler selbst, die restlichen 50 Cent deckten Sponsorengelder ab. „Der Planer kommt bei den Schülern super an“, sagte Lehrerin Simone Lehmann, die dem Vorstand mit Theresa Heck als Kassenprüfer angehört.

Bei den Vorstandswahlen ergab sich weitgehend Kontinuität: Riedl stellte sich ebenso wie Noller für weitere zwei Jahre zur Verfügung. Die stellvertretende Vorsitzende Claudia Wüllner-Böhmer stellte sich auch wieder zur Wahl. Beim Schriftführer-Posten gab es indes einen Wechsel: Etel Young aus Bözberg (Schweiz) folgte Silvia Thanei nach. Neue zweite Beisitzerin wurde Ricarda Hellmann, erste Beisitzerin bleibt Julia Prager.

Rektorin dankt für Unterstützung

Rektorin Hellmann sprach dem Förderverein-Vorstand ihren Dank aus: „Der Verein ermöglicht uns Dinge, die wir uns sonst nicht leisten könnten.“ Nach den Wünschen für die Zukunft befragt, sagte sie: „Wir hätten gerne mal wieder einen Baum, als Ersatz für den, welcher dem Bau der neuen Sporthalle zum Opfer gefallen ist.“ Sie könnte sich auch Beiträge für den Außenbereich der Schule vorstellen, ging aber nicht ins Detail. Zunächst müsse klar sein, welche Kosten die Stadt trägt. Vorstellbar wäre das finanzielle Engagement des Fördervereins zur Beschaffung von Sitzgelegenheiten oder der Installation einer Kletterwand. Ideen gibt es laut Hellmann seitens Schüler „jede Menge“.