Aktuell gehören der Oberberggruppe zwölf Kliniken in ganz Deutschland an. Die Oberberg Kliniken sind ein Qualitätsverbund privater Fachkliniken im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. „Mit dem Zusammenschluss profitieren wir von gewissen Synergien und können gewisse Strukturen vorhalten“, erklärt es Dr. Andreas Jähne, Ärztlicher Direktor der Klinik und Leiter der Abteilung Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie. Denn im Verbund ergeben sich Vorteile, von denen auch der Patient profitiert. Die Fachklinik deckt das gesamte Spektrum an psychischen Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder Burn Out und Sucht im jungen Erwachsenenalter.

Dr. Andreas Jähne, arztlicher Direktor der Klinik und Leiter der Abteilung Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie, arbeitet seit fünf Jahren in der Rhein-Jura-Klinik. Vor drei Jahren hat er die ärztliche Leitung übernommen.
Dr. Andreas Jähne, arztlicher Direktor der Klinik und Leiter der Abteilung Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie, arbeitet seit fünf Jahren in der Rhein-Jura-Klinik. Vor drei Jahren hat er die ärztliche Leitung übernommen. | Bild: Susanne Kanele

Im Rahmen des zehnjährigen Bestehens lädt die Klinik am Samstag, 12. Oktober, ab 12.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion mit Rahmenprogramm zum Thema „Mein Weg aus der Depression – Ein ehemaliger Topmanager berichtet“ in die Fachklinik ein. Der ärztliche Leiter Andreas Jähne wird ein Gespräch mit Peter Boos, einem früheren Personalvorstand und ehemaliger Patient von Jähne, das Thema „Depression“ aus der Rolle des Unterstützers und auch des Betroffenen, führen. Moderiert wird die Diskussion von Schauspieler Marek Erhardt.

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Im Anschluss an die Diskussion hat das Publikum die Gelegenheit, sich im „Markt der Sinne“ umzusehen. Dabei handelt es um die Vorstellung der verschiedenen Berufsgruppen, die in der Klinik beschäftig sind, um die Therapien der Ärzte zu unterstützen. „Wir wollen die Klinik erlebbar gestalten und alles Sinne ansprechen“, so der ärztliche Leiter.

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Vor zehn Jahren wurde die Fachklinik in einem bereits bestehenden Gebäude in der Schneckenhalde eröffnet und hat von Beginn an erfolgreich gearbeitet. „Wir hatten einen guten Start von Beginn an“, bestätigt der ärztliche Leiter. „Wir wissen was wir machen und haben auf die richtigen Schwerpunkte gesetzt“. Das liegt wohl daran, dass wir den Menschen in seiner Gesamtheit sehen“, erklärt Jähne. Das heißt, es wird nicht nur die Krankheit an sich betrachtet, sondern auch der Alltag, der Beruf und die Umstände, die für die Krankheit verantwortlich sind.

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Das bedeutet, dass in der Klinik nicht nur Ärzte beschäftigt sind, sondern auch andere Berufsgruppen wie wie Ergo- oder Sporttherapeuten. „Diese Vielseitigkeit und der Teamgedanke, dass wir alle zusammen an der Gesundheit des Menschen arbeiten, ist unser Erfolgsrezept“.

Stationäre Behandlung

Die Patienten werden grundsätzlich stationär behandelt. „Leben die Menschen in der näheren Umgebung, haben sie auch die Möglichkeit, den Abend Zuhause zu verbringen und nur tagsüber in der Klinik zu sein“, so der Mediziner weiter. Auch Angehörige werden mit in die Therapie mit eingebunden. „Wir zeigen ihnen auf, wo Unterstützung geleistet werden kann“, so Jähne weiter. Eine Therapie kann sieben Tage, aber auch einige Wochen dauern. „Wobei wir nach der Therapie in unseren Haus dafür sorgen, dass eine weitere Behandlung außerhalb, gewährleistet ist“.