Bad Säckingen Schlechtes Wetter setzt Märchentagen in Bad Säckingen zu

Das schlechte Wetter setzt den Märchentagen in Bad Säckingen zu. Besonders am Samstag bleiben die Besucher weg. Doch das Regenwetter treibt die Besucher am Sonntag in die Geschäfte.

In Bad Säckingen drehte sich am Wochenende bei den zwölften Bad Säckinger Märchentagen des Stadtmarketingvereins „Pro Bad Säckingen“ alles um Geschichten, Märchen, Sagen und Legenden. Die Mitgliedsgeschäfte des Stadtmarketingvereins beteiligten sich mit verschiedenen Aktionen. Doch während die Märchentage bisher jedes Jahr tausende Besucher anlockte, schien die Stadt speziell am Samstag wie ausgestorben. Das Schmuddelwetter schien nur wenige zu inspirieren, in die Stadt zu kommen. Einige Veranstalter von Aktionen warteten vergeblich auf Besucher. Der verkaufsoffene Sonntag, der im Rahmen der Märchentage stattfand, lockte mit Rabatten. Die teilnehmenden Händler zeigten sich entsprechend zufrieden: Angesichts der Wetterlage sei ordentlich was los gewesen.

Zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt hatten ihre Schaufenster märchenhaft dekoriert, luden in kuscheliger Atmosphäre zum Lauschen von Märchenerzählungen, Filmvorführungen, Zauber- und Jongelageshows oder etwa zum Märchenkino und Basteln wie im Kinder- und Jugendhaus. Für mittelalterliche Stimmung in der Altstadt sorgten die Märchengruppe „Grex Fabula“ und die Spielleute Skadefryd. Bei den Märchenlesungen in den einzelnen Geschäften musste allerdings nicht um die besten Plätze gekämpft werden, sei es dem schlechten Wetter geschuldet. So durften sich nur wenige Veranstaltungsorte über viele Besucher freuen. Etwa der alte, ehrwürdige Diebsturm und das Trompeterschloss beim Erzählen von Geschichten, etwa beim „Turmgeflüster“ mit Christine Malfi, die von Edith Kalt auf der Zither begleitet wurde oder den Erzählabenden für Erwachsene mit Frau Wolle und Christine Malfi.

Die Veranstaltungen der beiden Damen in märchenhafter Atmosphäre fanden großen Anklang bei den zahlreichen Besuchern. Mit fernöstlichen Charme wurden die zahlreichen Besucher der Stadtbücherei beim japanischen Kindertheater mit dem Märchen „Momotaro, der Pfirsichjunge“ in Deutsch und Japanisch bezaubert. Schmerzlich vermisst wurde der riesige Kostümfundus von Rosemarie Krüttli, die erkrankt war. Doch dafür gab es Mitmachmärchen mit Christine Malfi und Klaus Böffert. An den Märchentagen wurde so mancher Opa wieder zum Kind oder besser gesagt zum Pfannkuchen, wenn er von seinem kleinen, darüber ganz stolzen Enkel überredet wurde, Theater zu spielen. Großer Andrang herrschte im Hutgeschäft von Christine Zipser beim Monster-Märchentaschen basteln. Achtzig Taschen hatte sie vorbereitet, am Samstagnachmittag waren nur noch wenige vorhanden. Julia Pappalardo bemalte märchenhaft Kindergesichter, beim Tui-Reisecenter in der Lohgerbe gab es Glitzer-Tattoos, bei Foto Creativ Lifka zeigte Tim Strobel eine Zauber- und Jonglage-Show. Maria Chidichimo bezauberte als Eiskönigin und auch Kasperl und seine Freunde von der Freiburger Puppenbühne zogen die Kinder in Bann.

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