Insgesamt drei Vorstandsämter wurden bei der jüngsten Hauptversammlung am vergangenen Mittwoch neu besetzt: Neuer Vorsitzender ist Marcel Frey, Beatrix Röder wurde zu seiner Stellvertreterin gewählt und Carsten Hansen bekleidet ab sofort das Amt des Schriftführers. Einzig Bernhard Grieser wurde als langjähriger Kassierer des Freundeskreises in seinem Amt bestätigt. „Ich werde versuchen eine gewisse Kontinuität weiterzuführen und den Freundeskreis mehr zu präsentieren“, kündigte Frey an. Er tritt als Vorsitzender in die Fußstapfen von Albrecht Lienemann. Der frühere Vorsitzende und ehemaliger Schulleiter des Scheffel-Gymnasiums wird dem Verein jedoch als Beirat treu bleiben.

Schulische Belange fördern

Sinn und Zweck des Freundeskreises ist es, das Scheffel-Gymnasium in allen schulischen Belangen zu fördern und zu unterstützen. Dies geschieht, wie der Tätigkeitsbericht über die vergangenen drei Jahre zeigt, insbesondere durch finanzielle Zuschüsse. So spendiert der Verein regelmäßig die Schulplaner der neuen Fünftklässler und beteiligt sich an der Finanzierung von Unterrichtsmaterialien. Beispielsweise wurden Ukulelen für die Fachschaft Musik sowie die Funkanlage für den Sanitätsdienst angeschafft. Eine wichtige Kernaufgabe des Vereins ist es zudem sozial benachteiligte Schüler individuell zu unterstützen. Wie Lienemann berichtete sei die Einzelförderung jedoch zurückgegangen, da die Betroffenen zunehmend staatliche Unterstützung bekämen.

„Fridays for Future“ sorgen für Gesprächsstoff

Für reichlich Diskussionsstoff sorgte während der Versammlung die Schülerbewegung „Fridays for Future“, die mittlerweile auch in Bad Säckingen angekommen ist. Wie Schulleiter Bernd Rieckmann deutlich machte, sei die Demonstration am Freitag vergangener Woche weder von der Schule initiiert, noch unterstützt worden. „Meine Linie ist das Thema ernst zu nehmen und eine Bewusstseinsschärfung dafür in der Schule zu schaffen“, so Rieckmann, der das Thema „von der Straße in die Schule“ holen will. Es sei bemerkenswert, dass sich die Schüler engagieren, besonders weil die Passivität der Jungend jahrelang beklagt worden sei. Dennoch betonte er, dass die demonstrierenden Schüler letztlich alle unentschuldigt gefehlt hätten. Und: „Es ist mitnichten so, dass wir unsere Schüler frei gestellt hätten.“ Rieckmann nahm in diesem Zusammenhang aber auch die Eltern in die Pflicht. Es könne nicht seine Aufgabe sein die Schüler einzusperren. „Schulpflicht ist zunächst Sache der Eltern“, so der Rektor.