Durch den schnellen Start und die zügige erste Bauphase hat man jetzt einen zeitlichen Puffer, für den Fall, dass es irgendwo klemmen sollte – und sei es beim Wetter, wie Ritter sagte. Wegen den heißen Temperaturen der letzten Wochen musste bereits umgeplant werden. Die Etagen acht und neun, die eigentlich derzeit saniert werden sollten, wurden nach hinten verschoben. Der Grund ist laut Martin Ritter der Umstand, dass sie nicht überdacht sind. Bei praller Sonnenbescheinung könne die obere Fahrbahnschicht nicht eingebaut werden – denn dort herrschten auf der Oberfläche 50 Grad und mehr. 40 Grad, das sei die höchste Oberflächentemperatur, die beim Einbau möglich sei. „Der Sommereinbruch war für uns etwas zu früh“.

Die Sanierung der Parkdecks acht und neun werde dann kurzfristig dazwischengeschoben, wenn das Wetter passt, so Ritter. Bei der obersten Schicht handelt es sich nach Worten Ritters um eine Art Asphalt, der besonders für Parkhäuser und hohe Fahrzeugfrequenz geeignet ist – „also sehr robust“, so Ritter.

Die Arbeiter sind derzeit ab Etage vier am Werk. Die Ebenen eins bis drei sind offen. Deren Sanierung wie auch die der Auffahrtrampe sind in den Sommerferien dran. Das heißt, sie sind noch bis Ende Juli nutzbar. Danach ist die Vollsperrung bis Anfang Oktober geplant. Danach sei für den neuen Belag noch eine Aushärtungsphase von zwei bis drei Wochen eingeplant, sodass spätestens zum 1. November wieder geöffnet werden könne, so Ritter.

Außer der Fahrbahnsanierung steht auch die Erneuerung der WC-Anlagen an, berichtet Ritter, natürlich gehe es dabei auch um Barrierefreiheit sowie um Mutter-Kind-Einrichtungen. Parallel dazu werde auch das Parkleitsystem verbessert.

Nicht nur zeitlich, auch finanziell sei man gut im Plan, sagte Ritter, weshalb man sogar noch etwas finanziellen Spielraum habe. Das Geld werde nun überplanmäßig in eine neue Video-Überwachung gesteckt, um das Parkhaus sicherer zu machen.