Im vergangenen Jahr ist in Bad Säckingen wieder einiges passiert und nur wenig dürfte dabei den Narren entgangen sein. Darum ist auch in diesem Jahr wieder ein abendfüllendes Programm bei einer neuen Ausgabe des Narrenspiegels garantiert. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 31. Janaur bis 2. Februar, halten die Akteure den Bürgern im Kursaal wieder einen Spiegel vor. So wird auf der Bühne, getratscht, gesungen und getanzt, während das Publikum im Saal lustig und schadenfroh sein darf.

Bereits im Oktober des Vorjahres hat die Narrenzunft Bad Säckingen mit den Vorbereitungen begonnen, die auch in diesem Jahr wieder der Gesamtleitung von Melanie Bächle unterliegen. Gemeinsam mit Regisseur Thomas Adler und den Akteuren wurde wieder ein umfangreiches Programm erarbeitet. "Die Zuschauer können sich in gewohnter Weise auf ein lustiges und abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Traditionsfiguren und etlichen Überraschungen freuen", hält sich Melanie Bächle noch etwas bedeckt. Verspricht aber: "Es wird ein äußerst musikalischer Narrenspiegel in diesem Jahr."

Auch in diesem Jahr gibt es Wiedersehen mit den Traditionsfiguren der Narrenspiegelbühne wie dem Paukenmann, der bereits seit einigen Jahren eine Geschlechtsumwandlung hinter sich hat und als Paukenfrau auf der Bühne steht. Das Wäschwieb ist wieder mit dabei und auf Entenkarli und Mehlmarti darf man natürlich auch gespannt sein. "Neben der Musik spielen natürlich auch wieder politische und regionale Themen eine große Rolle", so Bächle weiter.

Während die Akteure bereits ihre Texte lernen, wird von fleißigen Helfern unter Anleitung der Bühnenbau-Chefs Andreas Vogt und Norbert Sittler das aufwendige Bühnenbild gebaut. Gut 200 Arbeitsstunden sind nötig, um das dreidimensionale Kulisse für den Kursaal zu schaffen. Danach geht es an die Feinheiten. Irene Schwarz kümmert sich mit ihrem Maler-Team um jedes kleinste Detail und sorgt für den letzten Feinschliff. Und seit jeher ein ungeschriebenes Gesetz des Säckinger Narrenspiegels: Das Bühnenbild bleibt bis zum Premierenabend ein großes Geheimnis. So darf auch in diesem Jahr wieder gerätselt werden.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Wie in den vergangenen Jahren auch, können die Karten direkt im Gloria-Theater reserviert und abgeholt werden. Die Reservierung funktioniert online über www.gloria-theater.de, telefonisch jeweils ab 10 Uhr unter 07761/6490 oder direkt im Gloria-Theater von montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Die Vorstellungen beginnen an allen drei Abenden um 19.30 Uhr.