Als erklärte fahrradfreundliche Kommune wird am Nikolaustag den Fahrradfahrern ein kleines Geschenk überreicht. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Schulen. Umweltreferent Ralf Däubler konnte Bürgermeister Alexander Guhl, Polizeirevierleiter Albert Zeh und den einstigen städtischen Fahrradbeauftragten Bernhard Biendl zur Mithilfe gewinnen.

Zwischen Gemeinschaftsschule und Realschule an der Zähringer Straße war wie immer reichlich Verkehr zum Schulbeginn am Donnerstagmorgen. Nur war bei den Horden von Schülern nur eine fast schon verschwindende Menge von Fahrradfahrern anzutreffen.

Polizeirevierleiter Albert Zeh und Bürgermeister Alexander Guhl bei der diesjährigen Nikolausaktion der AGFK an den weiterführenden Schulen im Stadtgebiet. Fahrradcheck und eine kleine Aufmerksamkeit für die eifrigen Fahrradfahrern vor dem Schulbeginn waren eine gerne angenommene Aktion.
Bild: Gerd Leutenecker

32 Radler kamen zur ersten Stunde. "Erschreckend viele werden mit dem Elterntaxi gebracht", musste Däubler feststellen. Ein kostenloser Fahrradcheck ist den Schulen im Vorfeld bekannt gegeben worden; Rektoren Ricarda Hellmann und Michael Maier hatten ihren Teil dazu beigetragen, dass das Angebot auch genutzt wurde.

Zeh kam als Polizist nicht umhin, gelegentlich ein belehrendes Gespräch zu suchen. Mit Schokoherzen bewaffnet, konnte gleich noch ein Wertgutschein beim örtlichen Fahrradreparaturladen verteilt werden. Die Lichtanlagen der Fahrräder waren teilweise defekt oder fehlten sogar. Bürgermeister Alexander Guhl betonte gegenüber den Schülern auch die Bedeutung von Schutzhelmen.

Polizeirevierleiter Albert Zeh und Bürgermeister Alexander Guhl bei der diesjährigen Nikolausaktion der AGFK an den weiterführenden Schulen im Stadtgebiet. Fahrradcheck und eine kleine Aufmerksamkeit für die eifrigen Fahrradfahrern vor dem Schulbeginn waren eine gerne angenommene Aktion.
Bild: Gerd Leutenecker

Die Aktion wurde wieder von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK) initiiert. Dazu spendierte die AG für sechs Stunden einen kostenlosen Fahrradcheck, der in den Unterricht der beteiligten Schulen mit eingebunden war. Den Radverkehr im Alltag zu fördern – die Stadt bleibt diesem Zeil seit 2013 treu. "Mehr Bürger wieder auf’s Fahrrad bringen, das fängt bei den Schülern an", war das Resümee von Däubler.