„Stein ist vom Rhein abgewandt und hatte nie einen Pontonier- oder Wasserfahrerverein wie Mumpf, Sisseln, Wallbach, ­Möhlin, Rheinfelden oder auch Schwaderloch und Laufenburg„, erklärt Steins Ammann Beat Käser auf einem Rundgang am Rheinufer. Seiner Meinung nach wertet der neue 1,2 Kilometer lange Uferweg zwischen der „Riviera„ und der Adlerterrasse nicht nur das Dorf selber, sondern die ganze Gegend auf.

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„Wir stellen uns vor, dass wir oben bei der Riviera oder bei der Zolltreppe ins Wasser steigen und den Rhein bis zur Adlerterrasse oder Mumpf hinunterschwimmen können“, ergänzt Nicola Müller, Projektverantwortlicher der KSL Ingenieure. Während man die Riviera mit einem schönen Kiesplatz, mehreren Mülleimern sowie einem Panzergrill aufwerte, gehe es bei der Zolltreppe und der Adlerterrasse um das Setzen von Beton- beziehungsweise Granitstufen für grosszügige Badetreppen – wie man sie auf der Kleinbasler Rheinseite kennt. „Dazwischen entstehen unter anderem ein Bereich für Spiel und Sport sowie eine Naturbeobachtungsplattform“, fügt Müller hinzu.

Neue Erfahrung für Bauingenieur

Es sei das erste Mal, dass er im und am Wasser baue, erklärt der Bauingenieur und Pontonier ­Nicola Müller. Als Mumpfer habe er grosse Ambitionen, da er den Rhein immer in Sichtweite habe. „Bis letzte Woche waren wir oben bei der Holzbrücke und Zolltreppe am Arbeiten“, erklärt er. Jeder aus der Region hätte Freude am Projekt. Wegen des Laichschutzes dürfe man üblicherweise nur bis November im Gewässer bauen. Der Kanton habe eine Sonderbewilligung genehmigt.

Treppenstufen werden erstellt

Diese Woche widmete sich das Team der Ernst Frey AG den Treppenstufen unten an der Adlerterrasse. Nicola Müller beobachtet gerade den Baggerführer bei der Setzung der ersten Badetreppenreihen. Nach der Setzung der untersten Treppenstufen unten an der Adlerterrasse werden nächste Woche die restlichen Stufen oben bei der Zolltreppe fertig erstellt. Oben beim alten Zoll gebe es mehr Publikumsverkehr, weshalb diese Treppe zuerst fertig gestellt werde, erklären Nicolas Müller und Beat Käser. „Die Badetreppe beim alten Zoll wird eine Perle“, sind beide überzeugt.