Zusammen mit Bürgermeister Alexander Guhl wurde am Dienstagnachmittag bei Radsport Riedl-Leirer der neue Bad Säckinger Fahrradhelm vorgestellt. Der neue Stadthelm ist mit dem Trompeterlogo der Stadt Bad Säckingen ausgestattet. Wie der Umweltbeauftragte Ralf Däubler bei dieser Gelegenheit erklärte, ist damit ein weiterer Baustein der Bad Säckinger fahrradfreundlichen Radkultur-Kommune gelegt. Die Sicherheit der Radfahrer, egal ob auf E-Mountainbike, Mountainbike, Rennrad oder Tourenrad, zu erhöhen ist ebenfalls ein Anliegen der Initiatoren.

Mehr Sicherheit für Radler

Das Risiko einer Kopfverletzung kann durch den Helm um 69 Prozent reduziert werden. Zur Sicherheit gehört daneben eine intakte Fahrradbeleuchtung sowie der Schulterblick vor dem Abbiegen, erklärte Däubler. Bad Säckingen arbeitet seit 2013 mit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen zusammen und hat in diesem Zusammenhang das Stadtradeln ins Leben gerufen, bei dem 2018 das Team Radsport-Riedl den ersten und dritten Platz, mit 620,4 Kilometern pro Teammitglied, erreichte. Auch für 2019 ist in Verbindung mit dem Slowup und dem Badmattenfest ein entsprechender Wettbewerb geplant.

Gaby von Roth-Forster hatte die Idee

Auf die Idee, auch in Bad Säckingen einen Stadthelm zu schaffen, kam die in Bad Säckingen wohnende Gaby von Roth-Forster, die einen Helm der Stadt Weil in einem Fahrradgeschäft gesehen hat und dabei sofort an die fahrradbegeisterte Stadt Bad Säckingen dachte. Die Idee fand sowohl beim Bürgermeister als auch beim Umweltbeauftragten Zustimmung. Der Helm wird von der Firma Abus hergestellt und von Radsport-Leirer vertrieben, wobei eine Spende an die Kinderneurologie-Hilfe geht. Wie Stefan Riedl erklärte, liegt der Stadthelm im oberen Qualitäts- und Preissegment. Er sorge nicht nur für die Sicherheit, sondern sehe auch gut aus.