Bad Säckingen Mobilität in Bad Säckingen soll emissionsfrei werden

Vertreter der Stadt, der Politik und der Tourismusbranche haben über die Mobilität der Zukunft gesprochen.

Zum Thema "Bad Säckingen fährt emissionsfrei" trafen sich am Donnerstag Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung und Tourismus zu einem Workshop im Hotel St. Fridolin. Geleitet wurde die Veranstaltung von Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität, und seiner Kollegin Angela Imdahl. Ziel war es, die Mobilität in Bad Säckingen langfristig zu verbessern.

Jeder Teilnehmer hat einen Einblick bekommen, wie komplex das Thema Mobilität in Wirklichkeit ist. "Sich dieser Komplexität bewusst zu werden, ist ein wichtiger Schritt, um ein gutes Konzept entwickeln zu können", meint Hartmut Fricke vom Demografiestrategieschen Forum (DSF) Bad Säckingen. Allgemein ist der Grundton der Anwesenden äußerst zuversichtlich, auch wenn sich jeder bewusst sei, dass ein großes Ziel anvisiert wurde: Mobilitätslücken schließen, Emissionen reduzieren und das Ganze möglichst bezahlbar umsetzen. "Von einer sauberen und gesunden Luft leben wir schließlich alle", stellt Bürgermeister Alexander Guhl fest. Die Mobilitätslücken bereiten jedoch Kopfschmerzen. Der Citybus funktioniert auf bestimmten Strecken nicht optimal. Alfons Döbele, ehemaliger Stadtrat, merkt jedoch an, dass ein umfangreicherer Einsatz des Busses schon einmal "in die Hose" gegangen sei. "Am Ende muss es immer jemand bezahlen", so Döbele.

Stolz wurde dennoch aufgezählt, was es in Bad Säckingen bereits gibt. Trotz seiner Schwächen sei der Citybus eine gute Sache, hinzu kommen E-Bürgerauto, E-Roller, E-Taxi, einige Aufladestationen für Elektrofahrzeuge und der Fahrradverleih. "Wir haben uns auf dem Ist-Zustand ausgeruht", mahnt jedoch Niels Bosley, Geschäftsführer des Hotels St. Fridolin. An dem touristischen Profil müsse gearbeitet werden, um wieder mehr Gäste anzulocken. Diese Überzeugung teilt Gabriele Wöhrle-Metzger, Amtsleiterin Tourismus und Kultur: "Welche Bedürfnisse haben unsere Gäste im Bereich Mobilität? Das gilt es zu klären."

Der nächste Schritt von Christian Klaiber wird es sein, die Sorgen, Interessen und Anregungen der Teilnehmer zusammenzutragen und daraus konkrete Handlungsvorschläge abzuleiten. "Wir werden nach Sofortmaßnahmen suchen, die schnell und günstig umgesetzt werden können, und auch längerfristige Handlungen abwägen", so Klaiber. Ralf Däubler, Umweltbeauftragter der Stadt, meint: "Einen Workshop in solcher Zusammensetzung hat es bisher noch nicht gegeben. Es schafft Energie und Motivation, um in diese Richtung weiterzumachen."

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