„Der dritte Sonntag im Juni hat sich als Slowup-Datum etabliert“, sagte Gerhard Zumsteg, Präsident des Vereins Slowup Hochrhein, bei einem Pressetermin für die 16. Ausgabe. Andere Veranstalter nähmen auf das Datum Rücksicht. Denn: „Die große Mehrheit der Teilnehmer kommt aus der Region.“ Letztes Jahr befuhren rund 25 000 Personen die 32 Kilometer lange, für den motorisierten Verkehr gesperrte Rundstrecke mit ihren Fahrrädern, Inlineskates oder Kickboards.

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Rund ein Zehntel der Teilnehmer hat für fünf Franken eine reflektierende Vignette gekauft. Erstmals boten die Organisatoren diesen Verkauf im vergangenen Jahr an. Mit dem freiwilligen Beitrag soll die Zukunft des Slowup langfristig gesichert werden. „Immer mehr Slowups in der Schweiz setzen auf diese Methode“, sagt Wendel Hilti von der Geschäftsstelle. Mit dem Anteil von zehn Prozent sei man für das erste Jahr zufrieden gewesen, so Hilti. „Wir sind aber zuversichtlich, dass wir den Anteil dieses Jahr steigern können.“ Er hofft, dass sich – analog zur Plakette an der Fasnacht – „Vignette ist Ehrensache“ als Motto etabliere.

Tempolimit

Die Organisatoren behalten in diesem Jahr das bewährte Konzept bei. Gefahren wird gegen den Uhrzeigersinn, entlang der Strecke gibt es Stände der Sponsoren und Festplätze mit Verpflegungsständen, die „meist schon seit vielen Jahren von den gleichen Vereinen geführt werden“, wie Helene Häseli von der Geschäftsstelle sagt.

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Eröffnet wird der Slowup diesmal in Sisseln von Gemeinderätin Barbara Hürlimann. Auf dieses Jahr hin ließ Slowup Schweiz Schilder anfertigen, um die Teilnehmer für Rücksichtnahme und Toleranz zu sensibilisieren. Die Schilder werden auch beim Slowup Hochrhein aufgestellt. Sie erinnern die Teilnehmer etwa daran, nur am Straßenrand anzuhalten. Weiter gilt die Empfehlung, nicht schneller als 25 Kilometer pro Stunde zu fahren. Dies vor allem auch wegen des Trends hin zu E-Bikes. „Wir stellen eine deutliche Zunahme fest“, so Hilti. Es habe bei Slowup Schweiz sogar Diskussionen gegeben, ob sie verboten werden sollten. „Letztlich hat man sich für die Tempo-Empfehlung ausgesprochen.“ Nicht erlaubt sind am Slowup Segways oder E-Scooter. „Im Gegensatz zu den E-Bikes werden diese Fahrzeuge ohne Muskelkraft betrieben“, begründet Hilti. Dies widerspreche dem Slowup-Gedanken.

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