Das geplante Logistikzentrum ist damit Vergangenheit. Schluss, aus, der Markt habe sich anders entwickelt, man müsse nun schauen, wie und wohin er dies tue, so der Unternehmenssprecher. Die bereits ausgehobene Baugrube kann wieder zugeschüttet werden, damit niemand hinein fällt.

Der Rücktritt von dem Bauvorhaben ist sicher keine schöne Nachricht, und wenn ein Unternehmen mit derart vielen Arbeitsplätzen und solch einer Stahlkraft wie die Franke solch einen Schritt vollziehen muss, ist das sehr bitter. Das tut sogar richtig weh. Da kann man wenigstens froh sein, dass keine Arbeitsplätze davon betroffen sind.

Noch unbeantwortet ist derweil die spannende Frage, was mit dem Gelände geschieht. Plant Franke etwas anderes? Wird das Gelände verkauft? Liegt es womöglich lange brach und ungenutzt? Werden sich seltene Eidechsen und schützenswerte Frösche ansiedeln? Wir sind gespannt.

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