Der bisherige Vorstand wurde in seinen Ämtern bestätigt. So bleibt Gerhard Faller Vorsitzender, Mike Grutschnig Zweiter Vorsitzender, Tilman Frank Schriftführer, Heinz Thomann Kassierer. Als Beisitzer wiedergewählt wurden Bernd Grießer, Hans-Peter Huber, Matthias Lebert, Bruno Lehmann, Andreas Stratz und Wolfgang Wenk. Gerhard Faller wurde für 15 Jahre Zugehörigkeit zum Stadtverband geehrt, er ist seit 2004 Vorsitzender der Freien Wähler. Fred Thelen und Mike Grutschnig würdigten dieses Engagement.

Gerhard Faller hob den "besonderen Einsatz" des Wallbacher Ortsvorstehers Fred Thelen hervor, der sich in den verschiedensten Gremien engagiere. Faller erinnerte in seinem Jahresrückblick an Brennpunktthemen wie Brennet-Areal und Krankenhaus, die nicht nur die Freien Wähler noch länger Jahr beschäftigen werden. Mike Grutschnig referierte als Stadtrat unter anderem über die Streichung der Gelder für das Aqualon – dabei zollte er Bürgermeister Alexander Guhl Respekt für sein Verhandlungsgeschick -, die Flüchtlingsunterkunft Gettnau, Einwände des Rewe-Konzerns bezüglich des Brennet Areals, das Pumpspeicherwerk, die Tourismus GmbH. "Stefan Thomas wurde als Tourismusdirektor eingestellt und ist zum Insolvenzverwalter mutiert", so Grutschnig.

Fred Thelen berichtete aus dem Kreistag: Geräumte Notunterkünfte, von 2100 verfügbaren Plätzen des Kreisrates sind aktuell nur 1600 belegt, rund 15 Flüchtlinge würden monatlich zugewiesen. In Waldshut werde eine Berufsschule für Anlagenmechaniker, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik eingerichtet. Kosten für den Kreis: rund 2,7 Millionen Euro, 1,7 Millionen werden in den Haushalt 2017 eingestellt. Bei der Elektrifizierung der Hochrheinbahn "sind wir ein gutes Stück weitergekommen", so Thelen. Ein Beschlussvorschlag zur Einführung der Erfassung biogener Abfälle, soll eine "bürgerfreundliche" Lösung versprechen. Für Hausmüll stehe hingegen eine Gebührenerhöhung an. Für die Versorgung mit Breitband sei mit vier bis fünf Jahren bis zur Fertigstellung zu rechnen.

Laut Karina Weiß habe sich der Ortschaftsrat in Wallbach "großen Aufgaben" zu stellen. Wallbach solle "kein Schlafdorf, sondern ein zukunftsorientiertes, lebendiges Wallbach" sein. Das 44. Mal wollen die Freien Wähler wieder die Altersheime in der Adventszeit besuchen, das Marienhaus am 3. Dezember, das St. Franziskus am 10. Dezember.