Krass konkret und escht brontal, Mann – wenn diese zwei Figuren auf die Bühne kommen, sind überspitzte Einblicke in die Welt der Unterschicht angesagt. In den 2000er-Jahren prägten Erkan und Stefan die Sprache einer ganzen Generation. Ihre Gags werden durch ihr Getto-Deutsch und ihren Proleten-Slang erst so richtig zu Brüllern, schreibt das Gloria-Theater in einer Pressemitteilung.

Dabei habe das Komikerduo von Anfang polarisiert: Die Einen hätten nicht genug von ihnen bekommen, die Anderen hätten sich von morgens bis abends über sie aufgeregt. Die deutsche Kulturkritik schien ebenfalls ein wenig desorientiert, heißt es weiter.

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John Friedmann aus München und Florian Simbeck aus Ingolstadt alias Erkan und Stefan wurden demnach geliebt, gehasst, oft zitiert und tausendmal kopiert – und nun kehren die beiden Comedy-Legenden für eine lang ersehnte Live-Tournee zurück auf die Bühne, so das Gloria-THeater. Am 15. Februar gastieren sie auf der Bühne des Gloria-Theaters. Comedy, Action und Druckmusik erwarten die Besucher.

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Ihre ersten Sporen als Komiker-Doppelpack verdienten sich die Beiden Mitte der 90er Jahre beim Radio in München. Es folgten rasch große Erfolge auf Kabarett-Bühnen, später kamen TV-Shows und drei Kinofilme dazu. Mit ihrer „Kanak-Sprak“, die deutsche und türkische Sprachelemente munter mischt, machen Erkan und Stefan konsequent auf dicke Hose, jagen von Klischee zu Klischee und lassen keinen Stereotypen aus. Ihre Markenzeichen, die Erkan-Halskette und das Handtuch über Stefans Schultern, dürfen dabei nicht fehlen.