Trotz erdrückender Temperaturen ist der heiße Kaffee aus dem Büroalltag vieler Bundesbürger nicht wegzudenken. Das zumindest lässt sich aus dem Kaffeereport 2017 ablesen: Denn mit rund 162 Litern Konsum pro Kopf zählte das braune Gebräu im vergangenen Jahr zu den liebsten Getränken der Deutschen. Sie griffen demnach nur zu einem häufiger: dem Wasser. Angesichts der aktuellen Hitze von bis zu 35 Grad ist das nicht nur lobenswert, sondern auch absolut notwendig. Zwei bis drei Liter pro Kopf sollten es am Tag auf jeden Fall sein, sagen Experten. Das habe inzwischen auch ich mir hinter die Ohren geschrieben.

Kühlschrank und Kaffeemaschine Seite an Seite

Im Kühlschrank der SÜDKURIER-Redaktionsküche bunkere ich deshalb gemeinsam mit Kollegen literweise Mineralwasserflaschen – bei überaus angenehmen Temperaturen um die fünf Grad. Weil ich aber zu jenen deutschen Kaffee-Jüngern zähle wie eingangs erläutert, gluckert nur wenige Meter weiter von früh morgens bis spät abends die gute alte Filtermaschine. Stehen dann jedoch beide Getränke gleichzeitig auf dem Tisch – der Kaffee noch zu heiß, das Wasser noch zu kalt -, gilt es etwas Wichtiges zu beachten: Ausschweifende Telefonate und Gespräche sollten von nun an nicht mehr geführt werden. Denn wartet man derzeit zu lange, bedeutet das schnell das Gegenteil: Der Kaffe ist zu kalt und das Wasser zu warm.