"Wissen macht hungrig – Kinderstudenten wissen mehr", lautete der Titel des Kurzfilmes über die Arbeit der Kinderuniversität Hochrhein, welcher bei den Bad Säckinger Stadtgeschichten gezeigt wurde. Nun startet die Uni bereits in ihr sechstes Semester und möchte auch diesmal wieder zahlreiche interessierte Kinder und vor allem Schulklassen, besonders aus der Bad Säckinger Kernstadt, mit einem spannenden und lehrreichen Programm anlocken. Rektor der Kinderuni, Prof. Helmar Burkhart stellte das Programm für das Wintersemester 2018, das er gemeinsam mit einem ehrenamtlich agierenden Organisationsteam zusammengestellt hat, den Sponsoren der Kinderuni im Hause der Franke Foodservice GmbH vor. Auch diesmal wird es wieder vier Vorlesungen geben, die sich mit Fragen aus dem Alltag beschäftigen.

Ein Blick in die Vorlesung der Kinderuni Hochrhein. BILD: ARCHIV
Ein Blick in die Vorlesung der Kinderuni Hochrhein. BILD: ARCHIV | Bild: unbekannt

Drei davon werden im Bad Säckinger Gloriatheater und eine in der schweizer Nachbarstadt Stein abgehalten, da es sich um ein grenzüberschreitendes Projekt handelt. Eine Vorlesung dauert 45 Minuten und ist für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren geeignet. Besucht ein Kind drei der vier angebotenen Vorlesungen, so erhält es ein Diplom für seine Leistung. Im letzten Semester haben ca. 200 Kinderstudenten die Uni besucht, wovon zwei drittel aus Deutschland und ein Drittel aus der Schweiz stammen.

Filmemachen

"Es ist nahezu die wichtigste Aufgabe, geeignete Dozenten für die Vorträge zu finden, die ihre Themen kindgerecht und spannend aufbereiten", erklärt Burkhart. Aber auch für das anstehende Semester sei dies gelungen, auch wenn sich die Vorbereitung etwas zäher gestaltete als in den Vorjahren. Die erste geplante Vorlesung trägt den Titel "Hollywood am Hochrhein: Wie macht man einen Kurzfilm?" und wird von den jungen Filmemachern Hannah und Jakob Stolze der BlueKite Films Bad Säckingen am 17. Oktober vorgetragen.

Pharmazie und Medizin

Wer sich für Pharmazie und Medizin interessiert, sollte am 7. November die Vorlesung "Wie entsteht und wirkt ein Medikament?" von Dr. Gesche Standtke besuchen. Diese findet im Schullabor Basel der Novartis AG statt.

Theater und Kunst

Künstlerisch wird es mit der Vorlesung "Warum ist Theater eine Kunst? Weshalb geht es ohne Dich nicht?" von Martin Frank, Theaterpädagoge, Regisseur und Leiter der Sparte "Junges Haus" am Theater Basel. Diese findet am 21. November statt.

Wie lebten die Wikinger?

Den Abschluss macht eine geschichtliche Vorlesung mit dem Titel "Wie lebten die Wikinger? Und woher wissen wir das?" am 5. Dezember. Hierfür konnte Prof. Lena Rohrbach, Professorin für Nordische Philologie an der Uni Basel und Uni Zürich gewonnen werden. Viele Fragen, auf die es schon bald die passenden Antworten geben wird.