Am Samstag fand im Gloria-Theater in Bad Säckingen die insgesamt vierte Audition für die Darstellersuche statt. Zuvor hatten sich der Komponist und Intendant des neuen Musicals, Jochen Frank Schmidt, Produzent Alexander Dieterle sowie Choreografin Vanessa Vario bereits Bewerber im SÜDKURIER-Medienhaus in Konstanz, in der Smats Musical- and Theaterschool in Zürich sowie an der Musical – und Schauspielschule in Freiburg angesehen. Bei der finalen Audition im August wird die Entscheidung fallen, wer zum Ensemble des neuen Musicals gehören wird. Die Jugendrolle wird erst im nächsten Frühjahr in einem separaten Casting besetzt.

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Rund 35 Bewerber kamen am Samstag in das Gloria-Theater in Bad Säckingen, um sich für eine Rolle im neuen Musical „Tommy Tailors Traumfabrik“ zu bewerben.
Rund 35 Bewerber kamen am Samstag in das Gloria-Theater in Bad Säckingen, um sich für eine Rolle im neuen Musical „Tommy Tailors Traumfabrik“ zu bewerben. Links im Bild Komponist und Intendant Jochen Frank Schmidt, rechts im Bild Produzent Alexander Dieterle und Choreographin Vanessa Vario. | Bild: Rank, Marion

Zum ersten Mal hatten potentielle Bewerbung die Möglichkeit, sich per E-Casting anzumelden. Damit sollte auch Interessierten, die sich aktuell in einem anderen Engagement befinden oder von weiter weg kommen, die Möglichkeit zur Bewerbung gegeben werden. Das neue Bewerbungssystem kam laut Jochen Frank Schmidt gut an: „Rund die Hälfte der Bewerber stellt sich per E-Casting vor.“ Am Samstag kamen rund 30 Bewerber zur Audition, Sänger, Tänzer oder Allrounder, die alles können. Für eine Rolle im neuen Musical kamen die jungen Leute nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus der Schweiz und aus Österreich.

Wer tanzt und singt am besten? Keine einfache Entscheidung für die Jury bestehend aus Choreografin Vanessa Vario, Jochen Frank Schmidt, der Komponist und Intendant des neuen Musicals sowie Alexander Dieterle, Produzent.
Wer tanzt und singt am besten? Keine einfache Entscheidung für die Jury bestehend aus (v. l.) Choreografin Vanessa Vario, Jochen Frank Schmidt, der Komponist und Intendant des neuen Musicals sowie Alexander Dieterle, Produzent. | Bild: Rank, Marion

Gesucht wurden dieses Mal „Typen“, die gerne etwas anders sein durften, von der Größe oder Hautfarbe her etwa, skurril, große Zähne, eben passend zur Story des Musicals, erzählen Schmidt und Vario. Darunter sollte auch ein Mann im Alter von 40 Jahren oder älter sein, so der Wunsch der Jury. Alle Bewerber mussten im Vorfeld der Audition zwei Songs (“Lass Deine Sorgen + „Die Liebe“) und/oder zwei Choreografien einstudieren, die vorgetragen/vorgeführt werden mussten. Schmidt und Vario hatten die Latte noch ein ganzes Stück höher gehängt, was den Anspruch an die künftigen Darsteller betraf. Hohe Stimmlagen, nicht einfach zu performen, hohe Sprünge in der Choreografie.

Sie haben die erste Zitterpartie schon mal überstanden. Diese Bewerber werden bei der finalen Audition im August, bei der die Entscheidung fallen wird, wer zum Ensemble des neuen Musicals gehören wird, wieder dabei sein.
Sie haben die erste Zitterpartie schon mal überstanden. Diese Bewerber werden bei der finalen Audition im August, bei der die Entscheidung fallen wird, wer zum Ensemble des neuen Musicals gehören wird, wieder dabei sein. | Bild: Rank, Marion

Die Tänzerinnen, Tänzer und Sänger geben alles. Ihnen bleiben nur wenige Minuten, um zu überzeugen. Und am Ende zeigt sich, wer Nerven wie Stahl hatte, geprobt hatte, was es das Zeug hielt und vor allem Talent hat, denn das ist das Entscheidende, um eine der begehrten Rollen zu erhalten.