Bad Säckingen Die Festspielgemeinde Bad Säckingen präsentiert ihr neues Theaterstück Schocker

Eine schräge Komödie in Reimform mit 18 Szenen zeigt das Ensemble der Festspielgemeinde ab dem 6. März. Inhalt ist eine Persiflage über das Theater mit Figuren, die an Faust angelehnt sind.

Die Festspielgemeinde Bad Säckingen feiert am Freitag, 6. März, Premiere ihres neuesten Stückes Schocker nach dem Buch von Daniel Call. Regie führt in diesem Jahr wieder Renate Kraus, die im vergangenen Jahr als Regisseurin pausierte und selbst als Darstellerin auftrat.

Das Stück Schocker von Daniel Call ist eine umgeschriebene Persiflage auf das Theater selbst, sagt Renate Kraus. Hilde Butz ergänzt: „Und auf die Eitelkeiten des Theaters, alles, wie im richtigen Leben, mit despotischen Regisseuren und cholerischen Intendanten.“ Auf Daniel Call stieß Renate Kraus zufällig bei ihrer Suche nach dem passenden Stück. Die Personen in dem Theaterstück sind an Faust angelehnt. Dr. Viel (Dennis Affeldt), ein österreichischer Provinzintendant, erhält nach seinem Ableben eine zweite Chance, unter der Bedingung, dass er es schafft, innerhalb kürzester Zeit zum Direktor der Wiener Burg ernannt zu werden. Zur Unterstützung wird ihm der Schocker (Hilde Butz) zur Seite gestellt. „Es gibt ein Stück im Stück“, sagt Renate Kraus, „das Ganze ist ziemlich schräg.“ Es gibt Theatergötter und einen Höllenfürsten. Eine Elevin, das Susannchen, wird geschwängert. Faust einmal anders, wie von der Festspielgemeinde nicht anders gewohnt, brüllend komisch und immer leicht respektlos.

Als Darsteller agieren Hilde Butz als Schocker, Dennis Affeldt in der Hauptrolle des Doktor Viel und als Susannchen Sandra Lutz, eine Lehrerkollegin von Dennis Affeldt, von der Hans-Thoma-Schule in Laufenburg. In weiteren Rollen sind Brigitte Weissbrodt, Nimet Gökcanak, Heike und Detlef Bengs, Werner Butz, Helmut Kaltenbach, Walter Schnabel und Günter Kraus zu sehen. Neu dabei ist auch Gerald Hacker, der aus Bayreuth herzog und von dort Spielerfahrung mitbringt. Er mimt einen Theatergott und den Höllenfürsten. Wie gewohnt in den Stücken von Renate Kraus, übernimmt jeder der Darsteller viele verschiedene Rollen.

Für die Technik ist in gewohnter Weise wieder Günter Kraus verantwortlich. Auch in diesem Stück wurde aus Platzgründen auf aufwändige Requisiten verzichtet, die Bühnenbilder der 18 Szenen wurden direkt auf die Bühnenvorhänge gemalt.

Die große Herausforderung für die Schauspieler in dem Stück ist, dass alles in Reimform gesprochen wird, aber in der heutigen Sprache, sagt Regisseurin Renate Kraus. Dieses Mal gibt es einen Chor und musikalische Begleitung auf dem Akkordeon, durch Silvia Schäuble und Thomas Lüthy vom Harmonika-Orchester Murg. Eintrittskarten sind noch für alle Vorstellungen erhältlich.


Termine

Vorstellungen: Freitag, 6. März, Samstag, 7. März, Freitag, 13. März, Samstag, 14., und Sonntag, 15. März, Freitag, 20. März, Samstag, 21. März, Sonntag, 22. März. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr.

Eintrittspreise: 15 Euro, Schüler, Studenten und ALG II-Empfänger zwölf Euro. Abendkasse ab 18.45 Uhr geöffnet. Vorverkauf: Samstag, 28. Februar, 10 bis 12 Uhr im Festspielgemeindehaus Hildastraße 2. Kartenbestellungen unter Telefonnummer 07761/583 76, von 10 bis 19 Uhr.

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