Bad Säckingen Die Awo in Bad Säckingen setzt immer mehr neue Angebote um

Zu den neuen Angeboten des Awo-Ortsvereins Bad Säckingen gehören das Repaircafé, das Café International und der Warentauschtag. Hinzukommen soll auch noch ein Secondhand-Kaufhaus. Ursula Wehrle erhält eine Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft.

„Mir ist nicht Bange um die Zukunft der Arbeiterwohlfahrt in Bad Säckingen“, hielt der Vorsitzende Kurt Robert fest. Bei der Hauptversammlung in der eigenen Begegnungsstätte am frühen Dienstagabend in der Mupferfährstraße zeigte sich auch die Vielfalt der Mitglieder. Altbewährtes und moderne Formen des gesellschaftlichen Miteinanders halten sich beim Verein die Waage.

Die Awo stellt einen der drei neuen Integrationsmanager vor Ort. Auf Initiative des baden-württembergischen Innenministeriums sollen nachhaltige Strukturen im lokalen Bereich geschaffen werden. „Nicht über die Stadt und deren Verwaltung“, sondern durch die Wohlfahrtsverbände werden wichtige Impulse erwartet, dies teilten Robert, Awo-Kreisvorsitzender Günter Heinrich und Bürgermeister Alexander Guhl unisono mit. Bülent Beskaya wird zum 1. Juni eine dieser Funktionsstellen einnehmen. Der heutige Vorsitzende des Stadtseniorenrats hatte bei seiner einstigen Einbürgerungsfeier im Schloss Schönau angekündigt: „Ich bringe mich als Person ein.“ Beskaya sieht die neuen Tendenzen in der Stadt.

Einerseits liege erst einmal der Schwerpunkt bei der Flüchtlingshilfe. Andererseits skizzierte Beskaya gleichzeitig in einem Gespräch mit dieser Zeitung auch: „Aus ehemaligen polnischen und ungarischen Montagehandwerkern sind neue Zugezogene mit Familienanhang geworden.“ Ganz dem eigenen Motto entsprechend „Die Awo ist für alle da“, hatte Robert schon in seiner gesamten achtjährigen Vorsitzendentätigkeit neue Impulse gefördert.

Repaircafé, Café International oder der Warentauschtag sind drei dieser neuen Veranstaltungen. „Absolut ehrenamtlich, mit außerordentlichen Erfolgen und größter Beliebtheit“, war ein Resümee des Awo-Vorsitzenden. Zudem wird die Begegnungsstätte zunehmend modernisiert. Nötige Unterhaltungsmaßnahmen und handwerkliche Reparaturen sind mit dem fortschreitenden Alter des Hauses zur Gewohnheit geworden. Die Awo-Begegnungsstätte soll auf diesem Wege, weiterhin für Vermietungen attraktiv bleiben.

Dafür zollte Bürgermeister Alexander Guhl auch ein Stück weit Anerkennung: „An diesem großen städtischen Sauerteig wirkt die Awo mit.“ Die Menschen in der Stadt zusammenführen, war das Guhl’sche Credo mit Blick auf die örtliche Awo. Beim Altenhilfeverbund im Josefshaus, beim Kinderhaus Rheinau und beim geplanten Secondhand-Kaufhaus in Bad Säckingen zeige „sich ebenso diese gesellschaftliche Kraft“, so Guhl. Dazu sind im Kontrollorgan, der Awo-Gesellschafterversammlung, im Kreis überproportional viele Menschen aus Bad Säckingen beteiligt.

Die Ehrungen

Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der Awo haben Ursula Wehrle für ihre 50 Jahre besonders herausgestellt. Seit 35 Jahren dabei sind Egon Holland und Jakob Reiter. Auf 15 Jahre kommt Rudolf Bühl. Ingelore Fritsch, Rita Schmidt, Dorothea Weber-Eckert, Anne Seyfried Köhler und Edeltraud Maier sind seit fünf Jahren dabei.

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