Ehrenamtliches Engagement ist wichtig für ein Gemeinwesen. Ohne Menschen, die sich aus eigenem Antrieb einbringen, ohne dafür eine Bezahlung zu erwarten, wären viele Projekte nicht umsetzbar – oder eben nur zu horrenden Kosten.

Doch die Bereitschaft, seine Freizeit zu opfern, Familie und Freunde hinten anzustellen, möglicherweise auch persönliche Vorlieben und Hobbys zurückzusetzen, um etwas für die Allgemeinheit zu tun, nimmt nachweislich ab. Die Gründe sind natürlich vielfältig.

Wichtig ist, den Trend zu erkennen und gegenzusteuern. Diejenigen zu ehren, die ein Ehrenamt bekleiden, die sich einsetzen, die etwas bewegen, und das über lange Zeit und ohne eine Bezahlung zu erwarten, ist in dieser Hinsicht nicht nur der richtige Ansatz, sondern auch in mehfacher Hinsicht ein wichtiges Signal: Der nun ausgelobte Ehrenamtspreis wird in aller Öffentlichkeit und im festlichen Ambiente des Neujahrsballs vergeben.

Ehre, wem Ehre gebührt

Er ist somit eine echte Belohnung für den Menschen, der etwas geleistet hat, denn die Verdienste werden in angemessener Form gewürdigt. Die Ehre gebührt dabei nicht nur demjenigen, der den Preis erhält, sondern auch den weiteren Nomminierten, deren Leistungen ebenso dargestellt werden. Die Feier ist zugleich Anerkennung durch diejenigen, die vom Ehrenamt profitieren.

Und nicht zuletzt ist die Vergabe eines Ehrenamtspreises auch Ansporn für alle die, die sich (noch) nicht ehrenamtlich tätig sind. Denn der Preis ist ein deutliches Zeichen, dass Engagement für das Gemeinwesen gesehen und nicht nur als Selbstverständlichkeit hingenommen wird.