In Bad Säckingen geboren und aufgewachsen, lag Alexander Wunderle seine Heimat immer schon am Herzen. Darum kehrte er nach seinem Studium in Politikwissenschaft auch wieder zurück nach Bad Säckingen. „Ich möchte hierbleiben und meine Stadt mitgestalten“, nennt der 27-Jährige den Grund, sich um einen Sitz im Bad Säckinger Gemeinderat zu bewerben.

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Alexander Wunderle ist trotz seiner jungen Jahre kein Unbekannter. Bereits im Alter von 20 Jahren ist er der Bad Säckinger Ortsgruppe der SPD beigetreten und hatte zwei Jahre später dann den Posten des Schriftführers inne. Als der damalige Ortsvorsitzende Manuel Knapp die Trompeterstadt verließ, übernahm Alexander Wunderle diesen Posten und hat ihn seit dieser Zeit auch inne. Seit 2017 ist er außerdem Beisitzer im Waldshuter Kreisverband der SPD. Als dann auch Kathrin Schwarz erst den Gemeinderat und dann auch Bad Säckingen verlassen hatte, stand Alexander Wunderle auf der Liste der Nachrücker.

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„Doch 2016 hatte ich gerade mein Studium begonnen und konnte das Amt deshalb nicht übernehmen“, sagt er. Jetzt hat Wunderle sein Studium beendet und arbeitet inzwischen im Wahlkreisbüro der parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter. Für den jungen Vorsitzenden der SPD ist es wichtig, auch im Gemeinderat mitzuarbeiten. Deshalb hat er sich ein weiteres Mal um einen Sitz beworben und ist erfolgreich gewählt worden. Und mit 27 Jahren noch längst nicht das jüngste Mitglied im Bad Säckinger Gremium. Sherepreet Schwer ist erst 25 Jahre alt und ebenfalls neu im Bad Säckinger Gemeinderat.

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Alexander Wunderle freut sich auf seine neuen Aufgaben: „Ich möchte mich im Gemeinderat einleben und alles andere ergibt sich“, sagt er. „Denn wir haben unser Wahlprogramm, das wir in den kommenden fünf Jahren bestmöglichst umzusetzen versuchen“, ist der 27-Jährige motiviert. Und er ist vielseitig interessiert. Das zeigt sich bereits in der Wahl seiner Vereine, denen er beigetreten ist.

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So gehört der dem FC 08 Bad Säckingen an, ist Mitglied bei der Awo, arbeitet beim St. Vincentiusverein mit und ist seit vielen Jahren im Gemeindeteam der Münsterpfarrei aktiv. Lässt es seine Zeit zu, sieht er sich gerne Filme an und liest sehr viel. Zu seinen Hobbys gehören aber auch Schwimmen und Gamen, wie es heute heißt. „Diese Hobbys benötige ich einfach als Gegenpol zu meiner Arbeit“, sagt er.