Ein beeindruckendes Himmelsschauspiel war am Freitagabend am Nachthimmel über dem Hochrhein zu sehen: Eine sogenannte "Mondhalo" – ein ausgeprägter leuchtender Ring um dem Mond.

"Ein Halo entsteht durch Brechung und Reflektion des Lichts an Eiskristallen von Cirrenwolken in 8000 bis 10000 Meter Höhe und erzeugt einen klar abgegrenzten Lichtring um die Sonne oder den Mond, während die Fläche zwischen Himmelskörper und Ring fast leer erscheint. Allerdings ist das menschliche Auge bei geringer Lichtintensität kaum in der Lage Farben wahrzunehmen, weshalb die schwächeren Mond-Halos im Gegensatz zu den Sonnenhalos weiß erscheinen."

Das nächste besondere Himmelsereignis ist übrigens schon am frühen Montagmorgen zu sehen: Eine totale Mondfinsternis. Ab 4.41 Uhr beginnt sich der Mond zu verfinstern, weil er in den Schatten der Erde tritt. Etwa eine Stunde später, um 5.43 Uhr, beginnt die totale Phase, die etwas länger als eine Stunde dauert. Das Ganze ist natürlich nur bei halbwegs klarem Wetter zu sehen – am nordwestlichen Morgenhimmel. Wegen der rötlichen Färbung des Monds bei einer Finsternis hat sich in den vergangenen Jahren der Begriff "Blutmond" für eine totale Mondfinsternis eingebürgert.