„Mit einem Durchschnittsalter von 63 Jahren zählen wir noch lange nicht zum alten Eisen“, erklärte Vorsitzender des Kirchchors Obersäckingen, Josef Waßmer in seiner Rede, die er bei der Hauptversammlung, die am Donnerstagabend im Gasthaus „Grande Giardono“ (ehemals Hirsch) in Obersäckingen stattfand, hielt. Damit brachte er das Hauptanliegen des Vereins – neue Mitglieder – auf den Punkt. Dabei sei das persönliche Gespräch am geeignetsten, um auf den musikalisch hochwertigen Chor aufmerksam zu machen. Um die Einnahmen des Vereins, die zum großen Teil durch Altpapiersammlungen bestritten werden, zu verbessern, wurde der jährliche Passivbeitrag von sechs auf zehn Euro erhöht. Außerdem sollen alle 33 Aktivmitglieder ihre Ehepartner und sonstige Familienangehörigen zu Passivmitgliedern werben.

Nach dem umfangreichen Tätigkeitsbericht des Schriftführers Wolfgang Döbele, der von einer große Anzahl von Auftritten des Kirchchores in der St. Martinskirche an Ostern, Pfingsten und Weihnachten berichtete, an denen, unter der Leitung von Chorleiterin Claudia Moser, die Solisten des Chors, Astrid Ganz, Hildegard und Wolfgang Döbele, Josef Waßmer und Franziska Eckert besonders brillierten. Dazu kamen Auftritte in Wehr, Wallbach und Harpolingen. Den Jahresausflug auf die Bodenseeinsel Reichenau, der am 14. Juli stattfand, erwähnte er als gelungenes Ereignis.

Die besonders eifrigen Probenbesucher, die von den mehr als 50 Proben und Anlässen nur wenige versäumten, so dass sie auf eine Anwesenheitsquote von über 90 Prozent kamen, wurden von Josef Waßmer und der stellvertretenden Vorsitzenden, Susanne Wild geehrt: Astrid Ganz, Veronika Ihringer und Josef Waßmer. Um mehr Personen in diesen Kreis einbeziehen zu können, wird erwägt, die Quote auf 85 Prozent zu senken. Nach dem Kassenbericht von Ilse Müller, der mit einem Minus abschloss und von zwei Kassenprüfern für gut befunden wurde, nahm Helmar Ganz vom Pfarrgemeinderat die Entlastung von Vorstand und Kassiererin vor.

In ihrem Grußwort lobte Chorleiterin Claudia Moser die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und die gute Unterstützung der Chormitglieder bei den angesetzten Proben, die jeden Dienstagabend ab 20 Uhr stattfinden. Mit Singen könne man den Stress im Alltag überwinden, jedoch „ohne Fleiß kein Preis“ erklärte sie abschließend.