Die Herzen der Bluesfreunde dürften jetzt kaum zur Ruhe kommen. Denn der Blues in seiner gesamten Urspünglichkeit und mit seiner Geschichte kommt im Rahmen eines Festivals nach Bad Säckingen. Denn der Schlosspark wird einer von insgesamt vier Stationen des „Dreylandbluesfestival“. Von Donnerstag, 23. bis Sonntag, 26. August, macht das Festival Station in Weil am Rhein, in Schopfheim, Bad Säckingen und Wehr.

<strong>Wurzeln: </strong>Djeli Moussa Condé steht wie kein zweiter Sänger für den Afro Groove. Er vereint westafrikanische Musik mit Reggae, Jazz und Funk zu einer energiegeladenen Mischung. Mit seiner einzigartigen Stimme ist Dheli ein urban griot, dessen Lieder sich um Liebe, Frieden und Hoffnung für die Menschheit drehen. Der Sänger steht in Bad Säckingen auf der Bühne.
Wurzeln: Djeli Moussa Condé steht wie kein zweiter Sänger für den Afro Groove. Er vereint westafrikanische Musik mit Reggae, Jazz und Funk zu einer energiegeladenen Mischung. Mit seiner einzigartigen Stimme ist Dheli ein urban griot, dessen Lieder sich um Liebe, Frieden und Hoffnung für die Menschheit drehen. Der Sänger steht in Bad Säckingen auf der Bühne. | Bild: Veranstalter

Und bereits jetzt steht fest: „Dank lang angelegter Sponsorenverträge haben wir Planungssicherheit und es wird dieses Festival auch in den folgenden vier Jahren geben“, erklärt der Kulturbeauftragte Klaus Deuss vom Vereins „Exbluesiv – Jazz und Blues Südbaden“, der sich erst vor zwei Jahren gegründet hat und die Veranstaltung federführend mit Unterstützung der jeweiligen Städte, organisiert. Das Konzept sieht vor, die Geschichte des Blues von Beginn an zu erzählen. Deshalb läuft das Festival in diesem Jahr unter dem Motto „Aus Afrika ins Delta“. „Die Wurzeln des Blues liegen in Afrika und darum lässt das Dreylandbluesfestival die Verbindung des Blues mit seinen afrikanischen Wurzeln erklingen“, so Klaus Deuss weiter. Darüber hinaus präsentiert es die Entwicklung, die diese Musik im Süden der USA, genommen hat. „Das Dreylandbluesfestival geht damit einen Weg, der zumindest in Europa einzigartig ist“, betont es der Kulturreferent.

<strong>Traditionell: </strong>Bombino ist ein nigrischer Gitarrist und Sänger, der die traditionelle Musik der Tuareg mit Elementen der Rockmusik und des Blues vermischt. Von seinem Onkel bekam er eine Gitarre geschenkt, nahm Unterricht und spielte gegen den Willen seines Vaters in einer Band. Seine Mitmusiker gaben ihm den Namen Bombino, weil er das jüngste Bandmitglied war.
Traditionell: Bombino ist ein nigrischer Gitarrist und Sänger, der die traditionelle Musik der Tuareg mit Elementen der Rockmusik und des Blues vermischt. Von seinem Onkel bekam er eine Gitarre geschenkt, nahm Unterricht und spielte gegen den Willen seines Vaters in einer Band. Seine Mitmusiker gaben ihm den Namen Bombino, weil er das jüngste Bandmitglied war. | Bild: Richard DUMAS

Am Donnerstag, 23. August, wird in Weil am Rhein im Hotel „Go2Bed“ der Auftakt des insgesamt viertägigen Festivals sein. Richie Arndt hat sich auf eine Pilgerreise an den Mississippi gemacht und darum erwartet die Besucher, ein Reisebericht der besonderen Art. Es gibt Bilder, die Geschichten dazu und natürlich jede Menge Musik. Beginn ist um 20 Uhr.

 

Am Freitag, 24. August, geht es dann in Schopfheim im Stadtpark weiter. Roland Tchakountè aus Kamerun hat die traditionelle afrikanische Musik im Gepäck, aber auch gemischt mit Blues. Mem Shannon aus New Orleans steht für den Endpunkt des Blues. Beginn ist um 20 Uhr.

<strong>Wiege: </strong>New Orleans, bedeutenste Stadt im Missisippi Delta, Wiege des Jazz, Schmelztiegel von Blues, Rock`n Roll, Funk und Cajun – ist auch die Heimatstadt von Mem Shannon. Mem ist ein verrückter, gitarrenspielender Taxifahrer mit großartiger Stimme und großartigem Blues. Er spielt eine sehr funkige Variante von Blues, unterstützt von der Tommy Schneller Band.
Wiege: New Orleans, bedeutenste Stadt im Missisippi Delta, Wiege des Jazz, Schmelztiegel von Blues, Rock`n Roll, Funk und Cajun – ist auch die Heimatstadt von Mem Shannon. Mem ist ein verrückter, gitarrenspielender Taxifahrer mit großartiger Stimme und großartigem Blues. Er spielt eine sehr funkige Variante von Blues, unterstützt von der Tommy Schneller Band. | Bild: Veranstalter

Am Samstag, 25. August, macht das Festival dann Halt im Bad Säckinger Schlosspark. „Tri Continental“ hat sich eigens für den Besuch am Hochrhein wieder gegründet. Djeli Moussa Condé aus Guinea kommt mit seiner Kora, einer westafrikanischen Stegharfe. Beginn ist um 20 Uhr.

<strong>Wiedervereint: </strong>Tri Continental ist ein Trio aus Kandada, das auf besondere Weise die unterschiedlichen Wurzeln seiner Mitglieder zu einer so nie gehörten Synthese verschmilzt. Die Wurzeln liegen in Ostafrika, im Blues und in der amerikanischen Folk- und Rootsmusik. Die Gruppe war getrennt und sich fürs Festival wiedervereint. <br />Bilder: Veranstalter
Wiedervereint: Tri Continental ist ein Trio aus Kandada, das auf besondere Weise die unterschiedlichen Wurzeln seiner Mitglieder zu einer so nie gehörten Synthese verschmilzt. Die Wurzeln liegen in Ostafrika, im Blues und in der amerikanischen Folk- und Rootsmusik. Die Gruppe war getrennt und sich fürs Festival wiedervereint.
Bilder: Veranstalter | Bild: Veranstalter

Ein Novum dürfte der Bluesgottesdienst am Sonntag „Auf dem Lipple“ in Malsburg-Marzell sein, der um 10.30 Uhr beginnt. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Band „Acoustic Blues Drifters“, die von den Musikern des Festivals unterstützt werden. Am Sonntag, 26. August, geht die Festivalreise dann weiter nach Wehr auf den Talschulplatz. Jimmy Burns und Bombino werden dann ab 20 Uhr auf der Bühne stehen und die Veranstaltung beschließen.