Laut dem Wetterdienst Meteo Schweiz war der meteorologische Herbst 2019 der viertwärmste seit Messbeginn im Jahr 1864. Gegenüber der Normwertperiode von 1981 bis 2010 war er in Bad Säckingen 1,8 Grad (°C) zu warm, 44,5 Stunden zu sonnenscheinreich und trotz 13,5 Niederschlagstagen über dem Soll und eines im Vergleich zum langjährigen Mittel zu nassen Oktobers noch 63,4 Liter pro Quadratmeter (l/m²) zu trocken.

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Zu warm, zu trocken und zu sonnig, diese Bilanz wird zur wiederholten Gewohnheit. Denn nach einer fast zwei Wochen andauernden Hochdruckphase war der Bad Säckinger September als erster Herbstmonat gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 1,7 °C zu warm, 51,2 l/m² zu trocken und 41 Stunden zu sonnenscheinreich.

Die drei Herbstmonate im Vergleich zur Normwertperiode 1981 bis 2010 (Plus/Minus in Vergleich zum langjährigen Mittel).

Der fünftwärmster Oktober seit Aufzeichnungsbeginn 1874 war der erste zu nasse Monat in diesem Jahr. Gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 war der mittlere Herbstmonat 2019 laut Meteo Schweiz der fünftwärmste Oktober seit Aufzeichnungsbeginn 1864. In Bad Säckingen war es bei einem leichten Sonnenscheinüberschuss von 1,5 Stunden mit einer positiven Temperaturabweichung von 2,1 °C bereits der neunte deutlich zu warme Monat und nach neun zu trockenen Monaten in Folge mit 8,4 l/m² über der Norm der erste zu niederschlagsreiche Monat des Jahres.

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Im 1,4 °C zu warmen und bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer 23,8 l/m² zu trockenen November fiel der erste Schnee in diesem Herbst. Der letzte 1,4 °C zu warme Herbstmonat war bei einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer der zehnte zu warme und mit 23,8 l/m² ebenfalls der zehnte zu trockene Monat in diesem Jahr.