Der dritte Workshop bei den Säckinger Kammermusik-Abenden findet zum ersten Mal öffentlich statt. Die aus Säckingen stammende Cellistin Natalia Dauer führt mit Benjamin Gregor-Smith, dem Cellisten des Orion Trios, den Kurzworkshop durch. Die Teilnehmer werden im Anschluss an den Workshop den Konzertabend mit dem ersten Satz aus Kodálys Solo Sonate op. 8 eröffnen. Natalia Dauer: „Das Stück stellt das Cello komplett anders dar und rückt das Instrument in ein neues Licht“. Dauer betont auch, dass dieses Stück jedes Mal eine Herausforderung sei.

Natalia Dauer.
Natalia Dauer. | Bild: Ute Jancso-Nosthoff

Das Orion-Streichtrio mit Soyoung Yoon an der Geige, Veit Hertenstein mit der Bratsche und Benjamin Gregor-Smith am Cello spielt am Sonntag, 24. März, um 19.30 Uhr im Kursaal. Kulturreferentin Christine Stanzel: „Jeder ist als Gast zu dem Workshop willkommen.“ Der Workshop findet von 17 bis 18 Uhr statt. „Auch für die Spieler selbst ist es ein aufregendes Gefühl, wenn es sich um eine öffentliche Probe handelt“, weiß Natalia Dauer aus Erfahrung und fügt an: "Unterschiede und Verbesserungen im Spiel sind für den Zuhörer klar erkennbar".

Heimspiel für Musikerin

Die 22-Jährige Natalia Dauer freut sich in ihrer Heimatstadt aufzutreten und auf die Zusammenarbeit mit dem Cellisten Benjamin Gregor-Smith, den sie 2013 bei einem Cellofestival kennengelernt hat. Den Saisonabschluss macht am 10.  Mai um 19.30 Uhr das Cristin Claas Trio. Der Pianist Christoph Reuter lädt das Publikum ein, bei einem Spontanchor mitzumachen. Stanzel: „Jeder kann mitmachen, ganz ohne Noten“. Die Chorproben finden von 17 bis 19 Uhr statt, im Anschluss stehen die Mitwirkenden mit auf der Bühne und sind beim Konzert mit dabei.

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Christine Stanzel betont, dass „eine Anmeldung nötig ist". Es haben sich auch schon Mitglieder von zwei Chören gemeldet. Auch an die Jüngsten hat Christine Stanzel gedacht. Der Vorverkauf für den gestiefelten Kater startet morgen. Das Märchenmusical wird am 6. November um 16 Uhr aufgeführt und ist zum Mitmachen konzipiert.

Kulturreferentin Christine Stanzel (links) mit der Bad Säckinger Cellistin Natalia Dauer.
Kulturreferentin Christine Stanzel (links) mit der Bad Säckinger Cellistin Natalia Dauer. | Bild: Christiane Pfeifer

„Wir möchten uns anz herzlich bei unseren Sponsoren bedanken, durch diese haben wir die Möglichkeit auch neuere Stücke zu spielen“, so Christine Stanzel. „Die stetig steigende Abonnentenzahl zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Stanzel.

Dankbar ist die Kulturreferentin auch über das aufgeschlossene Publikum, das auch für Unerwartetes offen ist. „Die klassische Musik ist so vielfältig, wir möchten auch weiterhin neuere Kompositionen präsentieren.“