In beeindruckender Manier verwandelte die Chorgruppe Pro Säcko bei ihrem Konzert die evangelische Stadtkirche in eine Konzerthalle. Vor vollem Haus interpretierten sie aktuelle und altbekannte Hits auf ganz eigene Art. Dabei erlebten die Besucher hochkarätigen Musikgenuss, der begeisterte.

Die Aufmachung des Chors wirkte dabei schon sehr locker und ansprechend: Vor und auf den Stufen im Altarraum präsentierte sich der Chor in voller Stärke. Rund vierzig Männer und Frauen vor vollbesetzten Bänken. Direkt dahinter vor dem Altar bezogen die komplett in schwarz gekleideten Musiker ihre Stellung. Sie sorgten für die musikalische Untermalung des Chors an diesem Abend.

Doch natürlich spielten die Inhalte die gewichtige Rolle. Und diesbezüglich zogen die Sänger alle Register. Von kräftigen Soloparts, über das euphorische Chorpassagen bis hin zu anmutig einstudierten Choreografien mit Klatschen und Schnipsen. Die zwischendurch eingesprochenen Intros zur Songauswahl und deren Botschaft wirkten wie stilistische Pausen. Sie rundeten die gesamte Performance ab.

Die evangelische Kirche ist wohl eher ein außergewöhnlicher Ort für ein solches Konzert. Doch die Bauweise des Kirchengebäudes bietet eine nahezu perfekte Akustik für Chorgesang. Die Stimmen erhielten durch den hohen Raum einen runden Klang. Vor allem wenn der Chor in seiner Gesamtheit anstimmte, verlieh es den Liedern durch die schiere Klangfülle der Darbietungen eine regelrechte Gänsehautatmosphäre.

Die Auswahl der dargebotenen Stücke tat ihr Übriges, um das Publikum zu verzaubern und ins Schwelgen zu versetzen. Sowohl Hits der Moderne, wie „I see fire“ von Ed Sheeran, als auch zeitlose Klassiker von den Beatles („Get back to where you once belonged“) oder Survivor („Eye of the tiger“) gewannen schnell die Herzen der Besucher. Sie dankten es ihnen mit lautem Beifall und Begeisterungsrufen zum Abschluss des Konzerts.

Bart de Koning besuchte das Jahreskonzert nun zum zweiten Mal und es hat ihm erneut gefallen. „Es ist mitreißend von der Stimmung her. Enthusiastische Sänger – schön zu sehen, schön zu hören“ erklärt Koning.

Auch Angela Pohl ist in den letzten Jahren jedes Mal dabei gewesen und das nicht ohne Grund. „Die langsamen Lieder haben mir am besten gefallen, aber auch die Fetzigen waren nicht schlecht. Die Mischung machts“, sagt sie. Die Mischung aus Popkultur und hervorragender Darbietung – ein Volltreffer, der die Menschen begeistert hat und schon jetzt Lust auf das nächste Konzert von Pro Säcko macht.